Pressemitteilung Nr. 201 des Bayerischen Kultusministerium,
vom 16. November 2007
Kultusminister Schneider begrüßt Erhöhung des BAföG - Bayerischer Vorstoß zugunsten der Berufsoberschüler erfolgreich
MÜNCHEN/BERLIN. Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider begrüßt die Erhöhung der Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, die heute vom Bundestag mit der Mehrheit der großen Koalition beschlossen wurde. Besonders froh ist er darüber, dass die
Interventionen des Freistaats zum Erhalt des elternunabhängigen BAföGs für
Berufsoberschüler erfolgreich waren.
„Es hat sich gelohnt, dass die Bayerische Staatsregierung interveniert hat, um zu erreichen, dass die elternunabhängige Ausbildungsförderung für Berufsoberschüler weiter gezahlt wird. Damit können mehr
engagierte junge Menschen, die bereits eine Berufsausbildung absolviert haben und sich weiterbilden wollen, die hohe Durchlässigkeit des
bayerischen Schulsystems voll nutzen“, so Minister Schneider. An der
Berufsoberschule können Schüler nämlich die fachgebundene und mit einer zweiten Fremdsprache sogar die allgemeine Hochschulreife erwerben.
Während der Vorbereitung der Gesetzesvorlage sollte zunächst die elternunabhängige Förderung für eine große Zahl von Schülern der
Berufsoberschule und der Kollegs deutlich eingeschränkt werden.
„Die Aufstockung des BAföG-Fördersatzes um nun zehn Prozent verbessert zusätzlich die Möglichkeit, dass Schüler mit einer bestandenen
Berufsausbildung sich bis hin zum Abitur weiter qualifizieren können“, so Minister Schneider.
Im laufenden Schuljahr besuchen über 11.000 junge Frauen und Männer die öffentlichen Berufsoberschulen in Bayern.