Konzerte und Künstler
in
der Basilika
der Benediktinerabtei Scheyern
Künstlerischer Leiter, Basilikaorganist und Chorleiter:
Christian Bischof
geboren
1982, stammt aus Bamberg und erhielt seine erste musikalische Ausbildung am
Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen. Nach dem Abitur studierte er als
Stipendiat der bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk die Fächer
Kirchenmusik (A-Examen) und Orgel an der Hochschule für Musik in Würzburg und an
der Musikhögskolan i Piteå/Schweden.
Derzeit studiert er in der Meisterklasse von Christoph Bossert. Zu seinen
weiteren künstlerisch prägenden Lehrern zählen Hans-Ola Ericsson (Orgel), Zsolt
Gárdonyi (Orgel, Musiktheorie), Jörg Straube (Chorleitung) und Markus Bellheim
(Klavier). Während der letzten Jahre hat er sich besonders dem Repertoire der
deutschen Romantik – vor allem dem Œuvre Max Regers – und den Werken Olivier
Messiaens gewidmet.
Er war Organist der Pfarrkirche St. Kunigund Bamberg, künstlerischer Leiter der
Konzertreihe „Gartenstädter Orgelsommer“ und wirkte als Musikalischer Assistent
und Organist an der Stiftsbasilika St. Martin in Landshut. 2007-2010 war
Christian Bischof als Kirchenmusiker an der Augustinerkirche Würzburg tätig und
zusätzlich Vertreter des Domorganisten am Würzburger Kiliansdom. Daneben
unterrichtete Christian Bischof als Dozent am Kirchenmusikreferat der Diözese
Würzburg die Fächer Liturgisches Orgelspiel und Orgelliteraturspiel. Zahlreiche
Konzerte als Solist im In- und Ausland sowie Auftritte mit verschiedensten
Instrumentalisten, Ensembles und Chören runden seine musikalische Tätigkeit ab.
Seit September
2010 ist Christian Bischof Kirchenmusiker an der Basilika Mariä Himmelfahrt und
zum Hl. Kreuz der Benediktinerabtei Scheyern, wo er neben seinen Aufgaben als
Basilikaorganist auch die Leitung des großen Basilikachores und des
Basilikaorchesters innehat. Außerdem unterrichtet er als Dozent an der
Hochschule für Musik Würzburg u. a. das Fach Orgel.
Hier finden Sie in alphabetischer Reihenfolge alles
Wissenswerte über Solisten, Künstler und Formationen, die anspruchsvollste
Konzerte gestalten.
Nikolai
Ardey |
Bass
|
 |
Schon
früh waren seine vielfältigen musikalischen Anlagen erkennbar: u. a. in den
Chören am Schyren-Gymnaium Pfaffenhofen und im Basilikachor Scheyern. Seit 1987
ist er Basssolist des Basilikachores Scheyern und anderer Chöre im Raum
Ingolstadt, Pfaffenhofen und München. Seine Gesangsausbildung erhielt er privat
bei Prof. Thomas Gropper. In regelmäßigen Konzert- und Kirchenmusikengagements
im süddeutschen Raum ist er mit festlichen Messen, Kantaten oder Oratorien- und
Opernliteratur zu hören. Zuletzt war er in 2009/2010 u. a. mit der Partie des
Pilatus in J. S. Bachs Johannes-Passion mit dem Pfaffenhofener Kammerchor, als
Jesus und Evangelist in Arvo Pärts Johannespassion in Kempten, der Hohen Messe
in h-Moll von J. S. Bach mit den Arcis-Vocalisten München sowie der Partie des
Aeneas in Purcell’s Oper Dido and Aeneas am Stadttheater Lindau zu hören.
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Konzerte in Scheyern:
Adventskonzert 2010
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Weihnachtsoratorium (BWV
248, Teil 1-3) Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Sa | 27. November 2010| 15 Uhr,
So
| 28.
November 2010| 17 Uhr
Eröffnungskonzert der Scheyrer Sommerkonzerte
2012
Markus Bellheim
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Klavier
 |
„Markus
Bellheim verfügt über einen Anschlagswohlklang (darin an Géza Anda
erinnernd) wie eine Nuancierungsdelikatesse, die Staunen erregen. Ob
martialischer Aufschrei oder gesegnete Stille, es war ein Fest des
Hineinhörens in die Welt der tönenden Strukturen, wie es nicht alle Tage
geboten wird.“ (Österreichische
Musikzeitschrift, 2007)
Spätestens
seit dem Gewinn des Internationalen Messiaen-Wettbewerbs 2000 in Paris macht
Markus Bellheim als einer der interessantesten und vielseitigsten Pianisten
seiner Generation auf sich aufmerksam. Seine ausgedehnte Konzerttätigkeit
führt ihn durch den gesamten europäischen Raum, nach Asien und Amerika.
Dabei ist er Gast bei wichtigen Festivals und Konzertreihen (Beethovenfest
Bonn, Kasseler Musiktage, La Roque d‘Anthéron, Kammermusikfest Lockenhaus,
Shanghai Music Spring Festival, etc.).
Renommierte
Orchester wie das hr-Sinfonieorchester Frankfurt, SWR-Sinfonieorchester
Baden-Baden und Freiburg, Münchner Rundfunkorchester, Northern Sinfonia,
Orchestre philharmonique de Nice, Malmö SinfoniOrkester laden Bellheim ein,
um mit ihm Werke des klassischen Repertoires zu interpretieren. Außerdem
konzertiert er mit etablierten Ensembles für zeitgenössische Musik wie
Ensemble Modern und Ensemble Intercontemporain. In letzter Zeit arbeitete
Markus Bellheim unter anderem mit den Dirigenten Sylvain Cambreling,
Jonathan Nott, Karl Anton Rickenbacher und den Komponisten Steve Reich,
György Kurtág und Wolfgang Rihm. Darüber hinaus ist er Kammermusikpartner
namhafter Künstler wie Ingolf Turban, Peter Lukas Graf, Eduard Brunner und
dem Minguet Quartett.
Stilistische
Universalität ist ein Hauptmerkmal des Pianisten Markus Bellheim. Ein
besonderes Interesse an der Musik der Gegenwart steht gleichberechtigt neben
einer intensiven Beschäftigung mit den Werken der Klassik und Romantik. In
seinen Konzertprogrammen versucht Markus Bellheim, Verbindungen zwischen dem
klassisch-romantischen Repertoire und der Moderne herzustellen und eine
klare Grenzziehung zwischen alt und neu in Frage zu stellen.
Markus
Bellheim spielte mehrmals unter begeisterter Publikumsresonanz das
Gesamtwerk für Klavier solo von Olivier Messiaen. Mit dem bedeutendsten Werk
Messiaens für Soloklavier und Orchester, der Turangalîla-Symphonie, tritt er
weltweit auf.
Nach
der von der Presse hoch gelobten CD-Einspielung der Solowerke von Wolfgang
Rihm (2008) veröffentlicht das Label NEOS in Koproduktion mit dem Hessischen
derzeit eine Gesamtaufnahme des Oeuvres von Olivier Messiaen für Soloklavier
mit Markus Bellheim. Der erste Band mit den Vingt Regards sur l’Enfant-Jésus
ist Ende 2009 erschienen. Darüber hinaus erscheint in Kürze, ebenfalls bei
NEOS, das Klavierkonzert von Bruno Maderna in einer Aufnahme mit dem
Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks mit Markus Bellheim. |
Konzerte in Scheyern:
Kammermusik im Gewölbesaal
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So. 07. August 2011
|
20.00 Uhr
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Prielhof
Ulrike
Buchs-Quante
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Alt
. |
Ulrike
Buchs-Quante
wurde in München geboren. Sie absolvierte ihr Musikstudium
mit dem künstlerischen Staatsexamen für Oper- und Konzertgesang in München
und war Mitglied des Konzertchores des Bayerischen Rundfunkes. Später war
sie als Bühnensängerin für folgende Partien engagiert: Azucena, Ottavia,
Cherubino, Dorabella, Eliza, Anna. Im Konzertbereich ist sie eine beliebte
Altistin im Bereich der alten Musik. Ulrike Buchs-Quantes Konzertreisen
führten sie durch Deutschland, Österreich, Italien, England und China. Viele
ihrer Konzerte wurden von BR, ZDF, RAI aufgezeichnet. Sie war zudem acht
Jahre im Rahmen einer Gastprofessur am Mozarteum in Innsbruck tätig. Spätere
institutionelle Arbeitgeber waren die Universität Augsburg und die
Musikhochschule München. |
Konzerte in Scheyern:
Adventskonzert 2010:
Weihnachtsoratorium (BWV
248, Teil 1-3) Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Sa | 27. November 2010| 15 Uhr,
So
| 28.
November 2010| 17 Uhr
Katia Bouscarrut
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Klavier
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Katia
Bouscarrut wurde in Bordeaux, Frankreich, geboren. Sie studierte in
Deutschland an der Hochschule für Musik in Würzburg in der Klasse von Prof.
Matthies und an der Indiana University in Bloomington bei Prof. Hokanson
Klavier und Liedbegleitung. In dieser Zeit erhielt sie mehrere Preise und
Stipendien.Sie konzertiert international als Solistin, ist eine gefragte
Kammermusikpartnerin und Liedbegleiterin und regelmäßig Gast auf diversen
Festivals. Aufnahmen für Rundfunk und CD dokumentieren ihre pianistische
Laufbahn. Die Suche nach Ausdrucksmöglichkeiten in der Verbindung von Text
und Musik ist ein wichtiges Element ihres künstlerischen Schaffens, nicht
nur im Bereich der Liedbegleitung. So arbeitet sie häufig am Theater, als
Komponistin von Bühnenmusik, Partnerin verschiedener Schauspieler in
Balladen- und Liederabenden und als Pianistin und musikalische Leiterin in
Theaterstücken. Seit mehreren Jahren unterrichtet sie an der Hochschule für
Musik Würzburg die Fächer Klavier und
Lied.
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Konzerte in Scheyern:
Petite
Messe solennelle - Gioachino Rossini (1792-1868)
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So. 03. Juli 2011
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17.00 Uhr
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Basilika
Capella Schyrensis
Das
Vokalensemble „Capella Schyrensis“ wurde 2011 von Christian Bischof gegründet
und besteht vornehmlich aus jungen Sängerinnen und Sängern aus den Reihen des
Basilikachores Scheyern. Das Ensemble formierte sich zunächst als Projektchor
zur Aufführung der Markuspassion von Reinhard Keiser und stützte sich dabei ganz
auf die im 18. Jahrhundert übliche Aufführungspraxis vor allem im vokalen
Bereich mit der typischen Aufteilung in Concertisten und Ripienisten
(„Füllstimmen“; ital. ripieno: voll).
Konzerte in Scheyern:
Passionskonzert 2012
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Markuspassion
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So | 18. März 2012 | 17.00 Uhr
Consortium Musicum Schyrensis
Musikerinnen und Musiker aus verschiedensten Münchner Orchestern bilden zum
großen Teil das Instrumentalensemble „Consortium Musicum Schyrensis“; so
musizieren Mitglieder des Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz, des
Münchner Rundfunkorchesters, des Bayerischen Staatsorchesters, u. a. Weiterhin
spielen Mitglieder des Blechbläserensemble „Bavarian Brass“.
ensemble divinas
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Das ensemble
divinas, Christiane Steuber (Sopran), Kathrin Schuldt (Sopran), Johanna
Wolf (Mezzosopran), Annett Sommer (Mezzosopran) und Katja Böhme (Alt),
musiziert seit 2001 als gleichstimmiges Vokalquintett.
Der besondere Reiz
liegt in dem facettenreichen Klang, den sich das Frauenensemble zu Eigen
gemacht hat. Neben dem Repertoire der gleichstimmigen Chorliteratur widmet
sich das Ensemble ebenso individuellen Bearbeitungen und Arrangements.
Bekannte Stücke kommen somit in neuem Glanz zu Gehör.
Den fünf Leipziger
Sängerinnen ist das Musizieren von klein auf ans Herz gewachsen. So
erhielten einige von ihnen schon im Kindesalter ihre erste musikalische
Ausbildung im Gewandhaus zu Leipzig. Neben dem Auftritt als ensemble divinas
konzertieren sie solistisch und in deutschlandweit renommierten Chören.
Beim „1.
Internationalen A-CAPPELLA-Wettbewerb“ 2007 in Leipzig erhielten sie den 3.
Preis und nahmen im Juli 2007 im Rahmen des „Schleswig-Holstein
Musikfestivals“ am Meisterkurs der King’s Singers teil. Im Sommer 2007
erschien ihre erste CD. |
Konzerte in Scheyern:
Vokalmusik im Kreuzgang
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Freitag |
22. Juli 2011 | 20.00 Uhr | Kreuzgang
Benjamin Glaubitz
|Tenor/Evangelist
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wurde 1986 im heutigen
Chemnitz geboren und erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Dresdner
Kreuzchor, wo ihm 2005 das „Rudolf-Mauersberger-Stipendium" zuerkannt wurde.
Seit 2006 studiert er Gesang an der Hochschule für Musik Dresden bei Prof.
Margret Trappe-Wiel. Nach erfolgreichem Diplom studiert er derzeit in der
Meisterklasse für Konzert und Lied bei Prof. Margret Trappe-Wiel und KS Prof.
Olaf Bär. Er erhielt Meisterkurse bei Charlotte Lehmann, KS Peter Schreier, KS
Dietrich Fischer-Dieskau und Lothar Odinius und war mehrfacher Teilnehmer des
Internationalen Festivalensembles Stuttgart. Der junge Tenor musizierte im
kirchenmusikalischen Bereich unter anderem mit Ensembles wie dem Dresdner
Barockorchester, der Capella Sagittariana, der Lautten Compagney Berlin, der
Staatskapelle Halle, der Hannoverschen Hofkapelle, Musikern der Staatskapelle
Dresden und sang u. a. unter den Dirigenten Roderich Kreile, Hans-Christoph
Rademann, Helmuth Rilling, Ljubka Biagioni, zu Guttenberg, Ekkehard Klemm,
Ludwig Güttler und Wolfgang Katschner. Konzerte und Tourneen als Solist oder mit
verschiedenen Ensembles wie z. B. dem Collegium Vocale Gent führten ihn in
zahlreiche europäische, südostasiatische und südamerikanische Musikzentren. Im
Rahmen der Stuttgarter Bachwoche 2011 war er als Evangelist in der
„Johannes-Passion" unter der Leitung von Helmuth Rilling in Stuttgart und
Eisenach zu hören. Bei den Dresdner Musikfestspielen war er 2011 mit Mozarts
„Krönungsmesse" in der Semperoper Dresden zu erleben. Neben seiner Solotätigkeit
singt er u. a. im Chor des Bayerischen Rundfunks.
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Konzerte in Scheyern:
Passionskonzert 2012
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Markuspassion
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So | 18. März 2012 | 17.00 Uhr
Volker
Hemedinger,
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Volker Hemedinger,
studierte am Brucknerkonservatorium Linz bei Prof. Eidenberger. Er
unterrichtet im O. Ö. Landesmusikschulwerk und war Landesposaunenwart im
Verband evangelischer Posaunenchöre in Bayern. 2010 Gründung des
Bildungsinstitutes BläserWerk in Nürnberg. Mitwirkung an Produktionen mit
Brucknerorchester Linz, Hofer Symphoniker, Rekkenze Brass, Bavarian Brass,
Ensemble Aktuell unter Franz Welser-Möst, Nikolaus Harnoncourt, Heinrich
Schiff, Hans Gansch, u.a. Bis 2007 Mitglied der OÖ. Brass Band, 1. Trompeter
im Kurorchester Bad Hall und im Städtischen Symphonieorchester Wels. |
Konzerte in Scheyern:
Silvesterkonzert 2010
Magdalena Hinterdobler
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Sopran
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Magdalena Hinterdobler, 1986 in Straubing (Niederbayern) geboren, erhält
ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater München sowie der
Bayerischen Theaterakademie August Everding. 2002 trat sie als Jungstudentin
in die Klasse von Prof. Dr. h.c. mult. Edith Wiens ein und erhielt 2010 ihr
Diplom mit Auszeichnung. Derzeit führt sie ihre Studien in der Meisterklasse
von KS Prof. Andreas Schmidt fort. Die junge Sängerin besuchte ferner
Meisterkurse von Margo Garett, Christian Gerhaher und Rudolf Piernay.
Magdalena Hinterdobler erhielt schon 2002 einen 1. Preis im Bundeswettbewerb
Jungend musiziert. Beim Juniorwettbewerb des Bundeswettbewerb Gesang konnte
sie 2004, als weitaus jüngste Teilnehmerin, und 2006 einen 3. und 2. Preis
erlangen. Das Konzertrepertoire der jungen Sopranistin reicht von der
Barockmusik bis hin zur Moderne.
Sie
sang schon im Alter von 17 Jahren mit dem Münchner Kammerorchester unter der
Leitung von Christoph Poppen. Magdalena Hinterdobler konnte sich vor allem
als Bachinterpretin einen Namen machen: Mit den Passionen ist Sie
regelmäßige Gesangssolistin des Münchner Motettenchores unter der Leitung
von Hayko Siemens, die Hohe Messe in h-moll sang sie 2009 mit dem Orchestra
of the Age of Enlightenment und 2010 das Weihnachtsoratorium mit Mitgliedern
der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Beim Musikfest Stuttgart war sie im
Herbst 2009 Solistin in Haydn’s Schöpfung mit dem Stuttgarter Bach Collegium
und der Gächinger Kantorei unter Alexander Liebreich. 2010 war sie ferner in
einem Gedenkkonzert an Paul Abraham mit dem Münchner Rundfunkorchester unter
der Leitung von Ulf Schirmer zu erleben. Im Liedbereich pflegt sie eine rege
Konzerttätigkeit mit dem Pianisten Gerold Huber. Erste Opernerfahrung
sammelte die Sopranistin als Papagena in der Zauberflöte von Mozart. 2008
war sie am Münchner Prinzregententheater als Pepi Pleiniger in der
Strauß-Operette Wiener Blut zu sehen. Im vergangenen Jahr konnte man sie als
Adele in Strauß‘ Fledermaus und Marie in Lortzings Zar und Zimmermann
erleben. Ebenso sang Magdalena Hinterdobler in einer Kinderproduktion des
Münchner Rundfunkorchesters die Rolle der Clorinda in Rossinis La
Cenerentola. Seit 2009 ist sie Stipendiatin der Yehudi Menuhin Stiftung
„Live Music now“. |
Konzerte in Scheyern:
Petite
Messe solennelle - Gioachino Rossini (1792-1868)
|
So. 03. Juli 2011
|
17.00 Uhr
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Basilika
Christina Kerscher
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Viola
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Christina Kerscher, 1985 in Straubing geboren, erhielt ihren ersten
Violinunterricht im Alter von 5 Jahren. Als Mitglied der Bayerischen
Frühförderklasse für junge Geiger und Bratscher unter der Leitung von Prof.
Conrad von der Goltz wechselte sie im Alter von 17 Jahren zur Bratsche. Nach
ihrem Abitur begann Christina Kerscher ihr Studium in der Violaklasse von
Prof. Roland Metzger an der Hochschule für Musik und Theater München, seit
2009 ist sie Studentin von Prof. Nils Mönkemeyer an der Hochschule für Musik
Carl Maria von Weber in Dresden. Weitere musikalische Impulse sammelte sie
bei Kammermusik- und Meisterkursen u. a. beim Leipziger Streichquartett, bei
Prof. Friedemann Berger, Helena Bonderenko, Prof. Walter Nothas, Prof.
Hariolf Schlichtig und Prof. Nils Mönkemeyer. Christina Kerscher spielte in
der Jungen Deutschen Philharmonie und dem Jungen Klangforum Mitte Europa
unter namhaften Dirigenten wie Mariss Jansons, Sebastian Weigle, George
Benjamin, Manfred Honeck und Simon Gaudenz. Seit 2010 ist sie Substitutin in
der Philharmonie Dresden, außerdem spielt sie regelmäßig in Produktionen der
„Jungen Szene“ an der Sächsischen Staatsoper Dresden. |
Konzerte in Scheyern:
Kammermusik im Gewölbesaal
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So. 07. August 2011
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20.00
Uhr
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Prielhof
Moon Yung Oh
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Tenor
Der Tenor Moon
Yung Oh wurde 1980 in Seoul (Korea) geboren. Von 1990 bis 1996 sammelte er seine
ersten musikalischen
Erfahrungen im koreanisch-akademischen Kinderchor.
Ab 2000 studierte
er Gesang an der Theologischen Universität Seoul. Von 2007 bis 2010 setzte er
sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater in München bei
Prof. Frieder Lang fort. Vor Publikum präsentierte er sich mit den Tenorpartien
in Händels Oratorium “Messias”, Mendelssohns Oratorien “Pauls” und “Elias”,
Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium und Matthäuspassion und weiteren
Oratorien. In der Oper “Die heimliche Hochzeit” von Domenico Cimarosa sang er
die Partie des Paolino. Des Weiteren trat er in Purcells Oper “The Fairy Queen”
und als Ferando in W. A. Mozarts “Cosi fan tutte” auf. Seit Mai 2011 ist Moon
Yung Oh festes Mitglied im Chor des Bayerischen Rundfunks.
Konzerte in Scheyern:
Eröffnungskonzert
der Scheyrer
Sommerkonzerte
2012
|
So | 24. Juni 2012 | 17.00 Uhr
Prof.
Lutz Koppetsch
| Saxophon
 |
Lutz
Koppetsch
wächst in Krefeld auf, umgeben von der Musik seiner Mutter, die klassische
Gitarre und Klavier spielt. Sie ist es auch, die das fröhliche Singen und
ständige Pfeifen ihres Sohnes bemerkt und Lutz bei der Suche nach einem
geeigneten Instrument unterstützt. Schließlich trifft Lutz Koppetsch auf den
temperamentvollen ungarischen Klarinettisten und Musiklehrer Laszlo Dömötör,
über den er, nach anfänglichem Studien auf der Klarinette, mit 9 Jahren zu
dem Instrument findet, das seither mit ihm verwachsen zu sein scheint: dem
Saxophon.
Trotz großem Engagement in lokalen Rock-, Punk- und Bigbands,
bleibt Lutz auch als Teenager der klassischen Musik immer treu. Eine sich
auflehnenden Haltung gegenüber den konservativ empfundenen Strukturen seiner
Umwelt steht im Gegensatz zu der ungebrochenen Begeisterung für das
Musizieren im klassischen Musikrahmen, vor allem für das Ensemblespiel. Mit
seinem Saxophonquartett Saxemble wird Lutz Koppetsch
viermalig erster Bundespreisträger des Wettbewerbs „Jugend Musiziert“.
Zusammen reisen die vier jungen Saxophonisten als musikalische Botschafter
nach Japan, Mittelamerika, Nordafrika und in die USA und begeistert durch
ihre kompromisslosen Interpretationen und ihre jugendliche Spielfreude,
immer auf hohem technischen Niveau. Auch in Deutschland, oft als
Stipendiaten der Deutschen Stiftung Musikleben , spielt das Saxemble im
Rahmen fast aller bedeutenden Musikfestivals und macht Radio- und
CD-Aufnahmen. |
In den letzten Jahren seiner Gymnasialzeit beginnt Lutz
Koppetsch sich auch unabhängig vom Ensemblespiel mehr für die Musik zu
engagieren. Er besucht Meisterkurse bei den anerkannten Saxophonpädagogen
wie Johannes Ernst, Claude Delangle und Arno Bornkamp. Bei letzterem beginnt
er bald seine Ausbildung am Conservatorium van Amsterdam . Nach weiteren
Wettbewerbserfolgen u.a. beim Deutschen Musikwettbewerb in Berlin und beim
Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München und anschließenden
Studien an den Konservatorien von Paris und Versailles, bekommt Lutz
Koppetsch im Jahre 2001, mit 26 Jahren, einen Ruf als Dozent, seit 2008 als
Honorarprofessor, für klassisches Saxophon an die Hochschule für Musik
Würzburg und lässt sich gleichzeitig in Köln wohnhaft nieder. Hier war er
bis 2009 Mitglied des Alliage Quintetts. Umjubelte Konzertabende des
Ensembles in ganz Deutschland und vielen europäischen Ländern, mündeten in
der Auszeichnung mit dem ECHO Klassik 2005 für die CD „Una voce poco fa“ und
einem gefeierten Auftritt im Rahmen der ZDF Echo-Klassik-Gala 2006. Weitere
CD-Aufnahmen bei MDG und SONY Classical unter Lutz’ Mitwirkung entstanden in
den Jahren 2006 und 2008.
Neben seiner Lehrtätigkeit konzertiert Lutz Koppetsch
besonders als gefragter Gastmusiker u. a. des Ensemble Modern, des WDR
Sinfonieorchesters oder der Essener Philharmoniker, aber auch als
Kammermusiker z.B. mit den Pianisten Markus Bellheim oder Alexander Schimpf,
dem Signum Streichquartett und dem Bläserquintett Ensemble DIX.
Konzerte in Scheyern:
Kammermusik im Gewölbesaal
|
So. 07. August 2011
|
20.00
Uhr
|
Prielhof
Julia Küsswetter
| Sopran
 |
Julia Küsswetter studierte, nach einem einjährigen Sprachaufenthalt in
Rom, Gesang an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin, der
Musikuniversität Graz und der Hochschule für Musik und Theater in München,
bei Josef Loibl und Helmut Deutsch, und schloss 2003 ihr Studium mit dem
Konzertdiplom ab. Im Anschluss an ihr Studium erhielt sie ein Stipendium des
Deutschen Bühnenvereins. Daneben bekam sie entscheidende Impulse bei
verschiedenen Meisterkursen, so von Emma Kirkby, Barbara Schlick, Henriette
Meyer-Ravenstein und Ruth Ziesak. Derzeit wird sie regelmäßig von Beata
Heuer in Freiburg unterrichtet.
1997
war sie Preisträgerin des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“, 2003 und
2006 Semifinalstin beim internationalen Gesangswettbewerb „Hans Gabor
Belvedere“ in Wien. 2001 und 2002 war sie Gast bei der Münchener Biennale,
wo sie u. a. die weibliche Hauptpartie in der Uraufführung von Jörg Widmanns
„Monologe für zwei“ sang.
Von
2004 bis 2006 war sie festes Ensemblemitglied an der Oper Chemnitz. Seit
2006 widmet sich Julia Küsswetter wieder verstärkt ihrer Konzerttätigkeit,
wobei sie seit 2005 wiederkehrender Gast bei den Opernfestspielen in Bad
Hersfeld ist, wo sie 2008 als Gretel in Humperdincks „Hänsel und Gretel“
auftrat.
2009
war sie Gast beim Bodenseefestival und dem Internationalen Bachfest in
Schaffhausen.
Anlässlich der 800-Jahrfeier der heiligen Elisabeth in Thüringen sang sie
2007 mit überwältigendem Erfolg die Titelpartie in Franz Liszts Oratorium
„Die Legende von der heiligen Elisabeth“.
Zusammen
mit der Pianistin Jacqueline Stoop gründete sie 2006 das Duo
„Romantikzyklus“, das sich der sinnlich-bildhaften Bearbeitung von Liedern
der Romantik widmet.
Sie
arbeitet mit den Münchener Philharmonikern, den Münchener Symphonikern, dem
Rundfunkorchester Prag, dem Ensemble Piano Possibile und dem georgischen
Kammerorchester Ingolstadt und singt unter namhaften Dirigenten wie z. B.
Gary Bertini, David Stahl, Siegfried Heinrich, Beat Raaflaub, Ulrich Nicolai
und Christoph Hammer.
Julia
Küsswetter hat alle großen Konzertpartien ihres Fachs gesungen, Engagements
führten sie durch ganz Europa. Eine CD-Einspielung mit Kantaten von Max
Bruch und Rundfunkaufnahmen beim BR, SWR und MDR dokumentieren ihr
künstlerisches Schaffen. |
Konzerte in Scheyern:
„Kleine Nachtmusik im Klosterhof“
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Samstag | 16. Juli 2011 | 20.30 Uhr | Klosterinnenhof
Susanne Langner |Alt
Konzerte in Scheyern:
Eröffnungskonzert
der Scheyrer Sommerkonzerte
2012
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So | 24. Juni 2012 | 17.00 Uhr
Katharina Magiera |
 |
Die
musikalische Laufbahn von Katharina Magiera begann mit dem ersten
Klavierunterricht im Alter von 6 Jahren.
Während
ihres Schulmusikstudiums an der Mannheimer Musikhochschule verlagerte sie
ihren musikalischen Schwerpunkt auf Gesang und studierte in der
Gesangsklasse von Prof. Vera U.G. Scherr.
Ein im
Winter 2003 aufgenommenes Gesangsstudium bei Prof. Hedwig Fassbender an der
Musikhochschule Frankfurt am Main schloss sie im Sommer 2007 erfolgreich ab.
Mit diesem Konzert schließt sie ihr Aufbaustudium im Konzertfach bei Prof.
Rudolf Piernay an der Musikhochschule Mannheim ab.
Katharina Magiera war Stipendiatin der „Villa Musica“ des Landes Rheinland-
Pfalz. Sie besuchte Meisterkurse bei Christoph Prégardien, Rudolf Piernay,
Hans Peter Blochwitz und Ingeborg Danz. 2005 wurde sie in das Förderprogramm
der Yehudi Menuhin Stiftung e.V. „Live music now“ aufgenommen. Seit 2006 ist
sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2006 war sie
Sonderpreisträgerin beim Mozartfest-Wettbewerb für Gesang in Würzburg. 2009
gewann sie den Mendelssohn–Wettbewerb der Frankfurter Mendelssohn
Gesellschaft.
Erste
Engagements führten sie an das Staatstheater Wiesbaden, die Opéra du Rhin in
Strassbourg und die Oper Frankfurt, wo sie ab der Spielzeit 09/10 dem
Ensemble angehört.
Im
Konzertfach sang sie mit Dirigenten wie G. Garrido, P. Carignani, S. Kuijken,
W. Toll und H. Rilling. Ihr bereits gesungenes Repertoire umfasst alle
Oratorien, Solokantaten und Passionen J. S. Bachs, sowie zahlreiche
Kantaten, Requien von M. Duruflé, A. Dvorák, A. Schnittke, sowie W. A.
Mozart, Haydns und Pergolesis Stabat Mater, Händels Messias und Jephta,
Mendelssohns Elias, Schütz’ Geistliche Konzerte, Regers Geistliche Gesänge,
und zahlreiche Messen von Mozart, Rheinberger u. a. |
Konzerte in Scheyern:
Petite
Messe solennelle - Gioachino Rossini (1792-1868)
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So. 03. Juli 2011
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17.00 Basilika
Marc
Megele | Tenor
|
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Marc
Megele - Tenor,
studierte Oboe an der Hochschule für Musik Köln und Ingenieurwissenschaften
an der TU München. Seine gesangliche Ausbildung begann er 2003 an der
Bayerischen Singakademie bei Hartmut Elbert, bevor er 2004 das Gesangstudium
an der Musikhochschule München aufnahm. Dort studiert er derzeit bei Prof.
Frieder Lang und besucht die Liedklasse von Fritz Schwinghammer sowie die
Oratorienklasse von Thomas E. Bauer. Zusätzlich nahm er an Meisterkursen von
Margo Garrett, Brian Zeger (beide Julliard School, New York) und Rudolf
Piernay (Guildhall School, London) teil.
Marc
Megele tritt regelmäßig mit dem Münchener Kammerorchester und dem
Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks auf. So sang er im
Prinzregentheater in München folgende Rollen: Den Sultan in Die Pilger von
Mekka (C.W.Gluck), den Joseph in Wiener Blut (Johann Strauß) und den Don
Basilio/Don Curzio in Le nozze di Figaro (W.A. Mozart). Ebenfalls in München
war er als Ferrando in Cosí fan tutte (W.A. Mozart) und Acis in Acis and
Galatea (G.F. Händel) zu hören.
Darüber
hinaus befasst sich Marc Megele intensiv mit dem Lied- und
Oratorienrepertoire. So führten ihn Engagements unter anderem zu den
Festspielen in Schwetzingen sowie zum Donizetti-Festival nach Bergamo. Sein
Konzertrepertoire umfasst ein breites Spektrum, dass von den
Oratorienpartien von Schütz und Bach bis in die Spätromantik und Moderne
reicht. Diverse CD-Aufnahmen, unter anderem mit dem Rundfunkorchester des BR
komplettieren sein künstlerisches Schaffen. |
Konzerte in Scheyern:
Missa grande c-minor
(c-Moll) - Simon Mayr Festspiele
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So. 15. Mai 2011
|
10.00 Uhr Basilika
Ludwig Mittelhammer
| Bass
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Ludwig Mittelhammer
– Bass, war als Knabe Sopransolist im Tölzer Knabenchor. Nach seinem
Stimmbruch wurde er 2006 Mitglied der Bayerischen Singakademie und erhielt
Gesangsunterricht bei Hartmut Elbert. Als zweimaliger Jugend
musiziert-Bundespreisträger in der Kategorie Duo-Kunstlied 2007 und Gesang
Solo 2008 wirkte er in der Chorakademie der Tiroler Festspiele mit. Im
September 2009 nahm er als aktives Mitglied an einem Meisterkurs bei
Dietrich Fischer-Dieskau im Rahmen der Schubertiade in Schwarzenberg teil.
Seit
Oktober 2009 studiert Ludwig Mittelhammer Gesang an der Musikhochschule
München bei Prof. Frieder Lang und ist seit September 2011 Mitglied der
Bayerischen Theaterakademie August Everding. Seit 2011 ist er Stipendiat bei
Yehudi Menuhin „Live Music Now“ und wurde im Mai 2011 in den Extrachor des
Bayerischen Rundfunks aufgenommen. Im November 2011 debütierte er in
Mozarts La Finta Giardiniera im Prinzregententheater als Nardo. |
Konzerte in Scheyern:
Missa grande c-minor
(c-Moll) - Simon Mayr Festspiele |
So. 15. Mai 2011
|
10.00 Uhr Basilika
Passionskonzert
2012
| Markuspassion
|
So | 18. März 2012 | 17.00 Uhr
Ines
Reinhardt-Krapp |
Sopran
|
 |
Ines
Reinhardt-Krapp – Sopran.
Die gebürtige Regensburgerin erhielt zunächst eine Klavier- und
Geigenausbildung. Seit 2007 studiert sie Konzert- und Operngesang bei
Marilyn Schmiege am Richard Strauss Konservatorium und wechselte 2008 an die
Hochschule für Musik und Theater München.
Erste Bühnenerfahrungen sammelte die Sopranistin am Festspielhaus
Neuschwanstein in dem klassischen Musical Ludwig2 in der Rolle der Sophie
sowie am Stadttheater Heilbronn im Musical The Wild Party von Andrew Lippa
in der Rolle der Mae. In der Folgezeit war sie bei diversen Galas mit
Auszügen aus La bohème als Musetta, aus Le nozze di Figaro als Susanna und
Cosi fan tutte als Despina im Festspielhaus Neuschwanstein zu hören. Während
dieser Zeit erhielt sie auch privaten Gesangsunterricht bei Felicia Weathers
in München.
Als Chorsolistin machte sie sowohl bei der CD-Produktion des Oratoriums Il
sacrifizio di Jefte von Simon Mayr, als auch bei dessen Aufführung bei den
Simon Mayr-Tagen 2009 in Ingolstadt unter der Leitung von Franz Hauk auf
sich aufmerksam. Die CD erscheint bei Naxos. In der Bayrischen
Theaterakademie war sie 2009 sowohl als Alcina in Orlando furioso von A.
Vivaldi unter der musikalischen Leitung von Michael Hofstetter als auch 2010
als Natascha in der zeitgenössischen Oper Tri Sestri von Peter Eötvös unter
der musikalischen Leitung von Ulf Schirmer zu hören.
Auszüge aus Orlando furioso sang sie mit der Hofkapelle München unter der
Leitung von Rüdiger Lotter im Cuvilliés Theater München. Im Dezember 2009
übernahm sie die Sopranpartie im Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian
Bach in Ingolstadt. Auszüge daraus sang sie auch in der Bachakademie
Stuttgart 2010 unter der Leitung von Helmuth Rilling.
Meisterkurse besuchte sie bei Edith Wiens, Julie Kaufmann und Marlis
Petersen.
Seit
März 2010 wird Ines Krapp als Stipendiatin von "Yehudi Menuhin Live Music
Now" gefördert. |
Konzerte in Scheyern:
Missa grande c-minor
(c-Moll) - Simon Mayr Festspiele
|
So. 15. Mai 2011
|
10.00 Uhr Basilika
Passionskonzert 2012
| Markuspassion
|
So | 24. Juni 2012 | 17.00 Uhr
Claudia
Schneider |
Alt
|
 |
Claudia Schneider -
Alt, studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in München
bei Daphne Evangelatos sowie Liedinterpretation bei Donald Sulzen und Helmut
Deutsch. Sie nahm an Meisterkursen von Irwin Gage und Deon van der Walt teil
und war Stipendiatin des Deutschen Bühnenvereins und des Rotary-Club
Münchens. Für die Spielzeit 1998/99 wurde die Mezzosopranistin ins "Junge
Ensemble" der Bayerischen Staatsoper aufgenommen. Zu ihren Bühnenpartien
zählen Mozarts Cherubino, Humperdincks Hänsel sowie die Nancy in Banjamin
Brittens Oper Albert Herring.
Claudia Schneider widmet sich intensiv dem Lied- und Konzertgesang. Ihr
umfangreiches Repertoir reicht vom Barock bis zur Moderne. Mit großer Lust
stellt sich die Sängerin auch ganz neuen künstlerischen Herausforderungen.
Im Jahr 2000 sang sie mit Dave Brubeck und dem Dave-Brubeck-Quartett
anlässlich dessen 80. Geburtstags in einer Deutschland-Tournee die
Mezzosopran-Partie seines Oratoriums "To Hope! A celebration". 2002 wurde
sie, zusammen mit dem Pianisten Lukas Maria Kuen, im Fach Lied-Duo, mit
dem 1. Preis und dem Publikumspreis des Kammermusikwettbewerbs der Weidener
Max-Reger-Tage ausgezeichnet. Konzertverpflichtungen führten sie u. a. ins
Konzerthaus Wien, Konzerthaus Berlin, Gewandhaus Leipzig, Philharmonie
Köln, Philharmonie München, Münchner Prinzregententheater, ans Landestheater
Innsbruck, nach Brüssel, Italien, Spanien, Portugal und nach Israel. Sie
war zu Gast in den Kammermusikreihen der Bamberger Symphoniker, des
Bayerischen Staatsorchesters, des Symphonieorchesters des Bayerischen
Rundfunk, beim Kissinger Winterzauber, beim Festival Musicade Lyon,
dem Festival di Primavera (Bergamo), dem Schwarzwald-Musikfestival, den Weidener-Max-Reger-Tagen,
beim Festival Stuttgart Barock und dem Bachfest Leipzig. Claudia Schneider
arbeitete u. a. mit den Dirigenten Siegfried Köhler, Udo Zimmermann, Gustav
Kuhn, Russel Gloyd, Karl-Friedrich Beringer, Frieder Bernius und Helmut
Rilling zusammen. |
Konzerte in Scheyern:
Missa grande c-minor
(c-Moll) - Simon Mayr Festspiele
|
So. 15. Mai 2011
|
10.00 Uhr Basilika
Benjamin
Sebald |
Trompete
 |
Benjamin Sebald
studierte bei Wolfgang Guggenberger am Richard-Strauß-Konservatorium München
sowie bei Werner Heckmann und Prof. Helmut Erb an der Musikhochschule
Würzburg. Sebald ist häufig auch als Solist in namhaften Orchestern
Süddeutschlands zu Gast. Fernseh- und Rundfunk-Aufnahmen, die sein
Trompetenspiel auf hohem künstlerischen Niveau dokumentieren, entstanden in
Zusammenarbeit mit dem Bayerischen und Hessischen Rundfunk. Der wegen seiner
Virtuosität viel bestaunte Solotrompeter ist Mitglied bei REKKENZE BRASS,
dem Blechbläserquintett der Hofer Symphoniker, wo er auch als
Orchestermusiker und Musikpädagoge wirkt. Zusammen mit drei weiteren
Trompetern gründete er 1994 das Ensemble BAVARIAN BRASS. Pauken und Orgel
ergänzten das Quartett zu einem Sextett, das bereits im deutschsprachigen
Raum und auch im europäischen Ausland Erfolge feiern konnte und im Jahr 2005
mit dem Oberpfälzer Kulturpreis ausgezeichnet wurde. Sebald schreibt viele
der eigenen Arrangements von Bavarian Brass und er ist für die musikalische
Leitung des Ensembles verantwortlich. |
Konzerte in Scheyern:
Silvesterkonzert 2010
Andreas
Pehl |
Countertenor
 |
Andreas
Pehl, in München
geboren, studierte bis 2006 Gesang an der Hochschule für Musik und Theater
in Leipzig bei Marek Rzepka und legte dabei einen Schwerpunkt seiner
Ausbildung auf die historische Aufführungspraxis. Durch Meisterkurse bei
Kurt Widmer, Jeffrey Gall, Marius van Altena, Martin Petzold, Ann Monoyios
und Peter Kooij erhielt er weitere künstlerische Impulse. Derzeit wird er
von Marita Posselt (Leipzig) und Andreas Scholl (Basel) unterrichtet.
Engagements führten ihn an Orte in ganz
Deutschland, in die Schweiz, nach Österreich, Italien, Spanien, Belgien und
in die Niederlande. Er arbeitet mit dem Berliner Sinfonie-Orchester, dem
Gewandhausorchester Leipzig, der Lautten-Compagney Berlin sowie dem
Thomanerchor, der Berliner Singakademie und dem Orpheus-Chor und ist als
Solist Gast bei namhaften Festivals wie den Händelfestspielen in Halle, dem
Bachfest Leipzig, der Bachwoche Ansbach und den Europäischen Festwochen in
Passau.
Rundfunkmitschnitte sowie eine CD mit
Solokantaten von Georg Friedrich Händel und Johann Adolph Hasse, die in der
Fachpresse mit großer Begeisterung aufgenommen wurde, dokumentieren sein
künstlerisches Schaffen.
Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im
Oratorienbereich und hier besonders in der Musik Johann Sebastian Bachs und
Georg Friedrich Händels, zudem beschäftigt er sich intensiv mit dem
Opernwerk der Komponisten des Spätbarock und der Frühklassik.
Sein Operndebüt hatte er 2007 bei den Bad
Hersfelder Opernfestspielen in Monteverdis L’Orfeo und war zudem auf der
Bühne zu erleben in André Campras L’Europe galante in Leipzig und bei einem
Vivaldi-Pasticcio bei den Festspielen auf Schloss Prösels in Südtirol.
Kammermusikalisch verbindet Andreas Pehl eine
langjährige Zusammenarbeit mit dem Münchner Cembalisten Robert Schröter. Als
Ensemble raccanto haben sie sich besonders im süddeutschen Raum durch ihre
rege Konzerttätigkeit einen Namen gemacht. |
Konzerte in Scheyern:
„Kleine Nachtmusik im Klosterhof“
|
Samstag | 16. Juli 2011 | 20.30 Uhr | Klosterinnenhof
Passionskonzert 2012
| Markuspassion
|
So | 24. Juni 2012 | 17.00 Uhr
Martin
Platz |
Tenor
 |
Martin
Platz (Tenor)
schloss zunächst ein Schulmusikstudium ab, seit 2005 studiert er Gesang und
Chorleitung an der Würzburger Musikhochschule bei Martin Hummel und Prof.
Jörg Straube. Er sammelte Bühnenerfahrung in verschiedenen
Opernproduktionen, wie beispielsweise mit der Rolle des Don Ottavio in
Mozarts „Don Giovanni“, in Hindemiths „Hin und zurück“ oder Telemanns „Der
geduldige Sokrates“. Im Januar 2010 gab er sehr erfolgreich die Titelrolle
in Strawinskys „The Rake‘s progress“. 2009 sang er die Partie des Fenton in
„Die lustigen Weiber von Windosr“ von Otto Nikolai beim internationalen
Opernkurs in Weikersheim. Im Oratorienbereich hat Martin Platz, u.a. mit dem
Norddeutschen Figuralchor und dem Stuttgarter Kammerchor, viele große Werke
aufgeführt, u.a. Monteverdis Marienvesper, Bachs Johannespassion und h-Moll
Messe, sowie die Oratorien „Messiah“ von Händel und „Elias“ von Mendelssohn.
2009 gewann er einen Wettbewerb der deutschen Musikhochschulen und sang bei
den internationalen Händelfestspielen in Göttingen und Halle Händels
Oratorium „Israel in Egypt“.
|
Konzerte in Scheyern:
Adventskonzert 2010:
Weihnachtsoratorium (BWV
248, Teil 1-3) Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Sa | 27. November 2010| 15 Uhr,
So
| 28.
November 2010| 17 Uhr
Reto Raphael Rosin
|
Tenor
 |
Der
Tenor Reto Raphael Rosin, geboren in Stuttgart,begann seine musikalische
Laufbahn bereits im Alter von sechs Jahren, als er zum ersten Mal
Violinunterricht erhielt, zuletzt bei Frau Prof. Marianne Stitz/Hochschule
für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Als seine Stimme entdeckt wurde,
folgte bald darauf ein Gesangstudium bei Frau Hildemarie Keim/Hochschule für
Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, das mit Auszeichnung und
Weiterleitung zum Künstlerischen Aufbaustudium abgeschlossen wurde. Dieses
absolvierte er als Meisterschüler von KS Prof. Siegfried Jerusalem
/Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg. Seine künstlerische Ausbildung wird
durch die Zusammenarbeit mit so bedeutenden Sängern und Gesangspädagogen wie
Inge Borkh, Dietrich Fischer-Dieskau, Michael Rhodes und Francisco Araiza
abgerundet.
Sein
Bühnendebüt hatte Rosin in der Spielzeit 1999/2000 an der Staatsoper
Stuttgart, wo er u. a. in der vielbeachteten Hans Neuenfels Produktion
“Giuseppe e Sylvia“ zu hören war. Seither verbinden ihn Fest- und
Gastengagements mit vielen Opernhäusern und Festspielen im In- und Ausland,
wie Südostbayerisches Städtetheater Passau, Theater Regensburg, Theater
Hagen, Pfalztheater Kaiserslautern, Staatstheater Saarbrücken, Theater St.
Gallen, Internationale Festspiele Baden-Württemberg, Festspiele Bad Urach,
Festspiele Schloss Rheinsberg.
Bei den
Luzerner Festspielen sang Rosin im Sommer 2010 den Tamino in Mozarts
Zauberflöte. Am 16.10.2010 sang er das Requiem von G. Verdi unter der
künstlerischen Leitung von Enoch zu Guttenberg bei seiner Heiligkeit, Papst
Benedikt XVI. im Vatikan.
Seine
künstlerische Tätigkeit führte ihn in Länder wie Südafrika, Argentinien,
Brasilien, Italien, Tschechien, Ukraine, Spanien, Schweiz, Österreich und
Kanada. Dabei arbeitete er mit namhaften Dirigenten wie James Levine, Zubin
Mehta, Georges Prêtre und Lothar Zagrosek zusammen.
Sein
Repertoire erstreckt sich von den Passionen Schütz’ bis zu den contemporären
geistlichen Werken, von Liedern der Renaissance über die romantischen Zyklen
bis in die Gegenwart.
Zu
seinem umfangreichen Opern- und Operettenrepertoire zählen u.a. Partien wie
Tamino (Zauberflöte), Don Ottavio (Don Giovanni), Conte Almaviva (Barbier
von Sevilla), Alfredo (La Traviata), Zarewitsch (Der Zarewitsch), Eisenstein
(Die Fledermaus) Narraboth (Salome) und Lenski (Eugen Onegin).
Rosin
wirkte bei mehreren CD- und Rundfunkproduktionen, z.B. des SWR und des BR
mit. So ist er auch auf der vielbeachteten CD-Dokumentation des Deutschen
Musikrats “Musik in Deutschland 1950-2000“ zu hören.
Er war
Finalist und Preisträger mehrerer bedeutender Wettbewerbe und
Auszeichnungen, wie z.B. Belvedere Oper-/Operettenwettbewerb,
BR-Liedwettbewerb und Josef Suder Wettbewerb für Zeitgenössischen Gesang.
Für
herausragende gesangliche wie darstellerische Leistungen, wurde Rosin im
Jahr 2008 der Kunstförderpreis des Freistaates Bayern in der Sparte
Darstellende Kunst verliehen. |
Konzerte in Scheyern:
Petite
Messe solennelle - Gioachino Rossini (1792-1868)
|
So. 03. Juli 2011
|
17.00 Uhr
|
Basilika
Marie-Sophie Pollak
|
Sopran
 |
Marie-Sophie Pollak (Sopran),
geb. 1988, ist deutsch-tschechischer Abstammung und wurde bereits früh
musikalisch geprägt. Mit 17 Jahren bekam sie Gesangsunterricht bei
Margarethe Klotz an der Stuttgarter Musikschule. Hier bekam sie auch ihre
erste Rolle als Julia in Brittens Der kleine Schornsteinfeger. 2006 errang
sie einen Bundespreis beim Wettbewerb Jugend Musiziert in der Wertung Duo
Kunstlied. Im März dieses Jahres sang sie die Rolle der Despina in Mozarts
Cosi fan tutte in der Reaktorhalle München. Im August 2010 erreichte Sie das
Finale beim internationalen Barockopernwettbewerb Pietro Antonio Cesti in
Innsbruck. Derzeit studiert sie Konzertgesang im 7. Semester bei Prof.
Gabriele Fuchs an der „Hochschule für Musik und Theater München“. |
Konzerte in Scheyern:
Adventskonzert 2010:
Weihnachtsoratorium (BWV
248, Teil 1-3) Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Sa | 27. November 2010| 15 Uhr,
So
| 28.
November 2010| 17 Uhr
Sophia
Steckeler
| Harfe
 |
Sophia Steckeler, 1984 in München geboren, erhält seit ihrem 8.
Lebensjahr Harfenunterricht. 1999-2001 war sie Jungstudentin bei Prof. Helga
Storck an der Musikhochschule München. Nach ihrem Abitur 2003 absolvierte
sie ein Auslandsstudium bei Prof. Isabelle Perrin in Paris und erhielt dort
das Diplom d`Execution für Harfe solo mit Auszeichnung. 2008 erhält sie ihr
künstlerisches Diplom an der Musikhochschule München bei Prof Helga Storck
und Prof Cristina Bianchi. Sie perfektionierte ihr Studium in der
Meisterklasse bei Fabrice Pierre am Conservatoire superieur de Musique et de
Danse in Lyon im Rahmen von Erasmus bzw. bei Cristina Bianchi an der
Musikhochschule München und absolvierte ihr Meisterklassendiplom im November
2010. Außerdem studierte sie im Fach Kammermusik mit ihrem Trio "Enéide"
Flöte Bratsche Harfe und erhielt dort ebenfalls ihr Diplom im Juni 2011.
Ab
September 2012 ist Sophia Steckeler Soloharfenistin der Philharmonie Monte
Carlo in Monaco.
Sophia
Steckeler ist mehrfache 1. Preisträgerin bei "Jugend musiziert", erhielt
1998 den Nachwuchsförderpreis der Stadt Germering und gewann im Januar 2004
den 1. Preis im Concours Internationale de Mondidier, sowie einen 2. Preis
im Londoner Royal Academy Competition of Music im Mai 2004.
Sie
konzertierte mit dem Bundesjugendorchester , dem European Union Youth
Orchestra, der Staatsoper München, dem Symphonieorchester des Bayerischen
Rundfunks, der Philharmonie Luxembourg, der Chambre Philharmonique, dem
Mahler Chamber Orchestra ua. unter Mariss Jansons, Lorin Maazel, Esa-Peka
Salonen, Ingo Metzmacher, Kent Nagano, Claudio Abbado, Emmanuel Krivine u.a.
Ihre
rege Konzerttätigkeit im Duo Flöte Harfe mit ihrer Zwillingsschwester
Theresa ("Duo Jumelles") führte sie nach Frankreich, in die Schweiz und in
mehrere Städte Deutschlands.
2009
gewannen sie den Publikumspreis der Koblenzer Musiktage. |
Konzerte in Scheyern:
„Kleine Nachtmusik im Klosterhof“
|
Samstag | 16. Juli 2011 | 20.30 Uhr | Klosterinnenhof
Theresa
Steckeler
| Flöte
 |
Theresa
Steckeler, 1984 mit ihrer Zwillingsschwester in München geboren, wächst in
einer Musikerfamilie auf. Bereits mit fünf Jahren erhält sie ihren ersten
Violinunterricht und im Alter von 12, begeistert von der Kombination
Harfe/Flöte, beginnt sie zusätzlich mit Flötenunterricht bei Wolfgang Haag
(Staatsoper München). Bis Ende ihrer Schulzeit spielt sie beide Instrumente
parallel.
Nach dem Abitur 2003 studiert sie Flöte an der Musikhochschule
Saarbrücken bei Gaby Pas-van-Riet, wo sie 2009 ihr Diplom mit Auszeichnung
besteht. Dann wechselt sie zum Konzertexamen an die Musikhochschule Dresden.
In diesem Sommer wird sie nach zwei Jahren Studium bei Stefane Réty ihren
Abschluss spielen.
Preise erhielt sie beim Lionswettbewerb und beim
internationalen Oberstdorfer Musikwettbewerb. Außerdem wurde sie 2009 beim
internationalen Koblenzer Musikfestival gemeinsam mit ihrer
Zwillingsschwester mit einem ersten Preis sowie dem Publikumspreis
ausgezeichnet. Noch zu Schulzeiten konzertierte Theresa in zahlreichen
Jugendorchestern, wie dem Münchner Jugendorchester, dem Bayerischen
Landesjugendorchester und dem Bundesjugendorchester. Während des Studiums
spielte sie auch im Mitteleuropäischen Klangforum und war als Praktikantin
bei der Niederbayerischen Philharmonie Passau und den Landesbühnen Sachsen.
Seit August 2010 ist Theresa Steckeler Stellvertretende Soloflötistin im
Göttinger Sinfonieorchester.
|
Konzerte in Scheyern:
„Kleine Nachtmusik im Klosterhof“
|
Samstag | 16. Juli 2011 | 20.30 Uhr | Klosterinnenhof
Balázs Szabó
|
Harmonium
 |
Balázs
Szabó, geboren 1985 in Ungarn, studierte ab 2003 an der von Ferenc Liszt
gegründeten Musikuniversität in Budapest, anschließend in Würzburg,
Trossingen und Rom. Während seiner Studienzeit erhielt er neben zahlreichen
Meisterkursen den wichtigsten künstlerischen Impuls von Prof. Christoph
Bossert, in dessen Klasse er 2010 das Meisterklassendiplom für Orgel
erhielt. Parallel dazu absolvierte er den Intern. Masterstudiengang »Organ
Expert«.
Als Orgelsachverständiger ist er europaweit gefragt, wobei sein
Schwerpunkt in den Bereichen der Restaurierung und Rekonstruktion von Orgeln
des 19. und frühen 20. Jahrhunderts liegt. Durch ein Selbststudium hat er
die Restaurierung von Kunstharmonien erlernt; so konzertiert er europaweit
als Harmonist auf den von ihm restaurierten Instrumenten aus seiner
umfangreichen Instrumentensammlung.
Balázs Szabó gewann mehrere Preise bei
großen internationalen Orgelwettbewerben, darunter den Premier Prix in St.
Maurice (2007), den Grand Prix und Prix Spécial in Biarritz (2009) und den
1. Preis bei der 60. Internationalen Orgelwoche ION Musica Sacra in Nürnberg
(2011).
|
Konzerte in Scheyern:
Petite
Messe solennelle - Gioachino Rossini (1792-1868)
|
So. 03. Juli 2011
|
17.00 Uhr
|
Basilika
Barbara Vorbeck
| Sopran
|
 |
Barbara
Vorbeck wurde in
Stuttgart geboren und besuchte das musische Gymnasium Karl-Theodor-von-Dalberg
in Aschaffenburg. Nach der Allgemeinen Hochschulreife studierte sie
Gesangspädagogik an der Musikhochschule Detmold/ Abteilung Dortmund und Opern-
und Konzertgesang an der Universität Magdeburg/ Institut für Musik. Beide
Studiengänge schloss Barbara Vorbeck mit dem Diplom ab.
Von 2005
bis 2007 war sie Mitglied des Opernchores der städtischen Bühnen Münster/
Westfalen.
Seit März
2007 arbeitet sie im Chor des Theaters Dortmund, wo sie auch mit solistischen
Aufgaben betraut wird. Außerhalb des Opernbereiches betreibt sie vor allem eine
kirchenmusikalisch rege Konzerttätigkeit.
|
Konzerte in Scheyern:
Passionskonzert 2012
| Markuspassion
|
So | 24. Juni 2012 | 17.00 Uhr
Johannes Weinhuber
| Bariton
 |
Johannes Weinhuber - Bariton, 1978 in Deggendorf geboren, besuchte
Johannes Weinhuber bis zum Abitur 1998 das Musikgymnasium der Regensburger
Domspatzen, wo er unter der Leitung von DKM Georg Ratzinger und DKM Roland
Büchner sang.
1999
begann er sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Würzburg bei
Prof. Monika Bürgener, welches er 2005 (Opernexamen mit der Rolle des Conte
Almaviva in W. A. Mozarts Oper „Le Nozze di Figaro“) abschloss. Während des
Studiums war Johannes Weinhuber Stipendiat der Yehudi-Menuhin-Stiftung „LifeMusicNow“.
Im Jahr 2002 wurde er erster Preisträger des Armin-Knab-Wettbewerbs für
Liedgestaltung und 2004 Preisträger des Joseph-Suder-Wettbewerbs in
Nürnberg. Meisterkurse bei Koryphäen wie Ingeborg Hallstein, Cheryl Studer,
Helmut Deutsch, Dietrich Fischer-Dieskau und Michael Volle vervollständigten
seine Ausbildung. Bereits zu Beginn des Studiums setzte eine rege
Konzerttätigkeit im In- und Ausland ein. 2003 und 2004 war er bei
konzertanten Opern-Aufführungen des Würzburger Mozartfestes engagiert.
Bei den
Bad Hersfelder Opernfestspielen 2005 sang er die Rolle des Guglielmo in
Mozarts Oper „Cosi fan tutte“ und wurde dafür mit dem Bad Hersfelder
Opernpreis ausgezeichnet.
Johannes Weinhuber sang als Gast am Mainfranken-Theater Würzburg, an der
Staatsoperette Dresden und am Meininger Theater. Außerdem wirkte er bei der
Uraufführung von Eberhardt Klemmsteins Oper „Der 8. Tag“ im
Markgrafentheater Erlangen mit.
2005-2008 war er als lyrischer Bariton am Landestheater Eisenach fest
engagiert. Sein Repertoire umfasste dort alle Genres von „Schlagerette“
(Petticoat und Minirock), Musical (u.a. Anatevka) über Operette (u. a. Die
Fledermaus) bis hin zu Oper (z. B. Valentin in Ch. Gounods „Faust“, Papageno
in W.A. Mozarts „Die Zauberflöte“, Dandini in J. Rossinis „La Cenerentola“
etc.). Ein Höhepunkt waren die jährlichen Aufführungen des „Tannhäuser“ von
R. Wagner am Originalschauplatz auf der Wartburg als Wolfram von Eschenbach.
Hierfür wurde er mit einem Stipendium des Richard Wagner Verbandes
ausgezeichnet.
Seit
Sommer 2008 ist Johannes Weinhuber als freischaffender Künstler tätig und
arbeitet u. a. mit dem Rundfunkchor Leipzig, dem Rundfunkchor Berlin sowie
diversen Theatern, Dirigenten und Kantoren in ganz Deutschland zusammen.
Ab dem
Wintersemester 2010/11 tritt Johannes Weinhuber einen Lehrauftrag für Gesang
an der Hochschule für Musik Würzburg an. |
Konzerte in Scheyern:
Petite
Messe solennelle - Gioachino Rossini (1792-1868)
|
So. 03. Juli 2011
|
17.00 Uhr
|
Basilika
Anja Zügner
 |
Die
Sopranistin Anja Zügner, geboren in München, begann bereits während ihres
Examens zur Logopädin in Regensburg mit der Ausbildung der Gesangstimme. Im
Jahr 2002 nahm sie schließlich ihr Studium im künstlerischen Fach Gesang bei
Prof. Gisela Burkhardt, Mühlbach, ab 2005 bei Prof. Christiane Junghanns an
der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden auf. Dort besuchte
Sie die Lied- und Konzertklasse von Prof. KS Olaf Bar und bei Prof.
Christiane Junghanns im Aufbaustudium, welches sie 2010 mit Auszeichnung
abschloss.
Anja
Zügner arbeitete als Solistin im Konzertfach u. a. mit Ekkehard Klemm
(Singakademie Dresden), Hans-Christoph Rademann (Dresdner Kammerchor),
Helmut Branny (Dresdner Kapellsolisten), der Staatskapelle Dresden, Michael
Willens (Kolner Akademie), Matthias Jung (Sachsisches Vocalensemble), Ludwig
Guttler (Virtuosi Saxoniae), Konrad Junghanel (Cantus Colln), Ensemble
amarcord, sowie mit Wolfgang Katschner (Lautten Compagney) zusammen. Sie
sang u. a. in der Kölner Philharmonie, der Dresdner Philharmonie, der
Frauenkirche Dresden und im Berliner Dom. Ihr umfangreiches Oratorien-,
Lied- und Konzertrepertoire umfasst Werke von der Renaissance bis zur
Gegenwart, die durch bereichernde Erfahrungen im Opernfach ergänzt werden. |
2006 trat
sie im Kleinen Haus Dresden als Oriana in der Hochschulproduktion Amadigi von
Georg Friedrich Händel (Musikalische Leitung: Hans-Christoph Rademann, Regie:
Axel Kohler) auf und war dort in der Spielzeit 2009/10 in der Mozart-Oper Die
Zauberflöte in der Rolle der Pamina (Musikalische Leitung: Ekkehard Klemm,
Regie: Andreas Baumann) zu erleben. Ihrer Neigung für die Gattung Lied kommt sie
in der Gestaltung von Liederabenden nach; u. a. bei der Konzertreihe "Das Lied
in Dresden", sowie in Kammermusikkonzerten im Trio clarivoce, gemeinsam mit dem
Pianisten Michael Schutze und dem Klarinettisten Daniel Rothe. Anja Zügner war
Teilnehmerin bei Meisterkursen von KS Peter Schreier, Sibylla Rubens, Christian
Elsner, Ruth Ziesak, Gerold Huber und Ulrike Sonntag. Im Bereich Alte Musik
erhielt sie wichtige Impulse durch Ludger Remy, Jill Feldman und Barbara
Schlick.
Solistisch
wirkte sie mit bei Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen (MDR, RBB, CPO und
Carus-Verlag). 2011 erhielt sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für
Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg. Anja Zügner ist Stipendiatin des
DAAD, des Forum Tiberius und des Carl-Maria-von-Weber-Stipendiums.
„Anja
Zügner führte mit ihrem sehr schönen, sanften, aber auch tragfähigen, fast
schwebenden Sopran viele Passagen zu faszinierenden Höhepunkten..“ Der Neue
Merker, Oktober 2011 „er Sopran-Part Zügners, mit innerer Ruhe in warmen Farben
moduliert, wärmte das Herz sehr. Ihre Arie „Welt und Himmel“ und der finale
Chorus fuhren unter die Haut...“
Konzerte in Scheyern:
Eröffnungskonzert
der Scheyrer
Sommerkonzerte
2012
|
So | 24. Juni 2012 | 17.00 Uhr