Konzerte und Künstler

 

in der Basilika 

der Benediktinerabtei Scheyern

 

 


 

Hier finden Sie in alphabetischer Reihenfolge alles Wissenswerte über Solisten, Künstler und Formationen, die  anspruchsvollste Konzerte gestalten.

 

 Nikolai Ardey | Bass

Nikolai Ardey Bass

 Schon früh waren seine vielfältigen musikalischen Anlagen erkennbar: u. a. in den Chören am Schyren-Gymnasium Pfaffenhofen und im Basilikachor Scheyern. Seit 1987 ist er Basssolist des Basilikachores Scheyern und anderer Chöre im Raum Ingolstadt, Pfaffenhofen und München. Seine Gesangsausbildung erhielt er privat bei Prof. Thomas Gropper. In regelmäßigen Konzert- und Kirchenmusikengagements im süddeutschen Raum ist er mit festlichen Messen, Kantaten oder Oratorien- und Opernliteratur zu hören. Zuletzt war er in 2009/2010 u. a. mit der Partie des Pilatus in J. S. Bachs Johannes-Passion mit dem Pfaffenhofener Kammerchor, als Jesus und Evangelist in Arvo Pärts Johannespassion in Kempten, der Hohen Messe in h-Moll von J. S. Bach mit den Arcis-Vocalisten München sowie der Partie des Aeneas in Purcell’s Oper Dido and Aeneas am Stadttheater Lindau zu hören.
 

Konzerte in Scheyern:
 Adventskonzert 2010
| Weihnachtsoratorium (BWV 248, Teil 1-3) Johann Sebastian Bach (1685-1750)
           Sa | 27. November 2010| 15 Uhr, So | 28. November 2010| 17 Uhr

 Eröffnungskonzert der Scheyrer Sommerkonzerte 2012 | So | 24. Juni 2012 | 17.00 Uhr

 Adventskonzert 2012:  „Die Geburt Christi“ op. 90; Heinrich von Herzogenberg (1843-1900):
  Sa | 1. Dezember 2012 | 15.00 Uhr | Basilika
  So | 2. Dezember 2012 | 17.00 Uhr | Basilika

 

BAVARIA BRASS

Begeistert von der Vorstellung eines strahlenden Trompetenklanges, kombiniert mit majestätischer Orgel- und Paukenbegleitung, schlossen sich 1994 sechs junge Musiker zu diesem Ensemble zusammen. Mittlerweile erhält BAVARIAN BRASS, bestehend aus Orchestermusikern und Musiklehrern, Einladungen zu Auftritten aus ganz Bayern (und darüber hinaus) sowie auch aus dem europäischen Ausland. Neben der geistlichen Musik befindet sich eine Vielzahl von Werken aus allen Epochen, moderne Originalkompositionen und Titel aus Jazz- und Popmusik (in Kombination mit Schlagzeug und Klavier) im Repertoire. Im Jahr 2005 wurde das Sextett mit dem Oberpfälzer Kulturpreis ausgezeichnet

 

Konzerte in Scheyern:

  Kleine Nachtmusik im Klosterhof, Sa | 14. Juli 2012 | 20.30 Uhr | Klosterhof

Markus Bellheim | Klavier

Markus Bellheim verfügt über einen Anschlagswohlklang (darin an Géza Anda erinnernd) wie eine Nuancierungsdelikatesse, die Staunen erregen. Ob martialischer Aufschrei oder gesegnete Stille, es war ein Fest des Hineinhörens in die Welt der tönenden Strukturen, wie es nicht alle Tage geboten wird.“ (Österreichische Musikzeitschrift, 2007)

 Spätestens seit dem Gewinn des Internationalen Messiaen-Wettbewerbs 2000 in Paris macht Markus Bellheim als einer der interessantesten und vielseitigsten Pianisten seiner Generation auf sich aufmerksam. Seine ausgedehnte Konzerttätigkeit führt ihn durch den gesamten europäischen Raum, nach Asien und Amerika. Dabei ist er Gast bei wichtigen Festivals und Konzertreihen (Beethovenfest Bonn, Kasseler Musiktage, La Roque d‘Anthéron, Kammermusikfest Lockenhaus, Shanghai Music Spring Festival, etc.).

 Renommierte Orchester wie das hr-Sinfonieorchester Frankfurt, SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, Münchner Rundfunkorchester, Northern Sinfonia, Orchestre philharmonique de Nice, Malmö SinfoniOrkester laden Bellheim ein, um mit ihm Werke des klassischen Repertoires zu interpretieren. Außerdem konzertiert er mit etablierten Ensembles für zeitgenössische Musik wie Ensemble Modern und Ensemble Intercontemporain. In letzter Zeit arbeitete Markus Bellheim unter anderem mit den Dirigenten Sylvain Cambreling, Jonathan Nott, Karl Anton Rickenbacher und den Komponisten Steve Reich, György Kurtág und Wolfgang Rihm. Darüber hinaus ist er Kammermusikpartner namhafter Künstler wie Ingolf Turban, Peter Lukas Graf, Eduard Brunner und dem Minguet Quartett.

 Stilistische Universalität ist ein Hauptmerkmal des Pianisten Markus Bellheim. Ein besonderes Interesse an der Musik der Gegenwart steht gleichberechtigt neben einer intensiven Beschäftigung mit den Werken der Klassik und Romantik. In seinen Konzertprogrammen versucht Markus Bellheim, Verbindungen zwischen dem klassisch-romantischen Repertoire und der Moderne herzustellen und eine klare Grenzziehung zwischen alt und neu in Frage zu stellen.

 Markus Bellheim spielte mehrmals unter begeisterter Publikumsresonanz das Gesamtwerk für Klavier solo von Olivier Messiaen. Mit dem bedeutendsten Werk Messiaens für Soloklavier und Orchester, der Turangalîla-Symphonie, tritt er weltweit auf.

 Nach der von der Presse hoch gelobten CD-Einspielung der Solowerke von Wolfgang Rihm (2008) veröffentlicht das Label NEOS in Koproduktion mit dem Hessischen derzeit eine Gesamtaufnahme des Oeuvres von Olivier Messiaen für Soloklavier mit Markus Bellheim. Der erste Band mit den Vingt Regards sur l’Enfant-Jésus ist Ende 2009 erschienen. Darüber hinaus erscheint in Kürze, ebenfalls bei NEOS, das Klavierkonzert von Bruno Maderna in einer Aufnahme mit dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks mit Markus Bellheim.

Konzerte in Scheyern:
  Kammermusik  im  Gewölbesaal
| So. 07. August 2011 | 20.00 Uhr | Prielhof

 

Christian Bischof

Künstlerischer Leiter, Basilikaorganist und Chorleiter an der Basilika Mariä Himmelfahrt und zum Hl. Kreuz der Benediktinerabtei Scheyern (von August 2010 bis Dezember 2012

                                                                           
Christian Bischof, geboren 1982, stammt aus Bamberg und erhielt seine erste musikalische Ausbildung am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen. Nach dem Abitur studierte er als Stipendiat der bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk die Fächer Kirchenmusik (A-Examen) und Orgel an der Hochschule für Musik in Würzburg und an der Musikhögskolan i Piteå/Schweden.
Derzeit studiert er in der Meisterklasse von Christoph Bossert. Zu seinen weiteren künstlerisch prägenden Lehrern zählen Hans-Ola Ericsson (Orgel), Zsolt Gárdonyi (Orgel, Musiktheorie), Jörg Straube (Chorleitung) und Markus Bellheim (Klavier). Während der letzten Jahre hat er sich besonders dem Repertoire der deutschen Romantik – vor allem dem Œuvre Max Regers – und den Werken Olivier Messiaens gewidmet.
Er war Organist der Pfarrkirche St. Kunigund Bamberg, künstlerischer Leiter der Konzertreihe „Gartenstädter Orgelsommer“ und wirkte als Musikalischer Assistent und Organist an der Stiftsbasilika St. Martin in Landshut. 2007-2010 war Christian Bischof als Kirchenmusiker an der Augustinerkirche Würzburg tätig und zusätzlich Vertreter des Domorganisten am Würzburger Kiliansdom. Daneben unterrichtete Christian Bischof als Dozent am Kirchenmusikreferat der Diözese Würzburg die Fächer Liturgisches Orgelspiel und Orgelliteraturspiel. Zahlreiche Konzerte als Solist im In- und Ausland sowie Auftritte mit verschiedensten Instrumentalisten, Ensembles und Chören runden seine musikalische Tätigkeit ab. Seit September 2010 ist Christian Bischof Kirchenmusiker an der Basilika Mariä Himmelfahrt und zum Hl. Kreuz der Benediktinerabtei Scheyern, wo er neben seinen Aufgaben als Basilikaorganist auch die Leitung des großen Basilikachores und des Basilikaorchesters innehat. Außerdem unterrichtet er als Dozent an der Hochschule für Musik Würzburg u. a. das Fach Orgel.

 


Ulrike Buchs-Quante | Alt

Ulrike Buchs-Quante Alt.

Ulrike Buchs-Quante wurde in München geboren. Sie absolvierte ihr Musikstudium mit dem künstlerischen Staatsexamen für Oper- und Konzertgesang in München und war Mitglied des Konzertchores des Bayerischen Rundfunkes. Später war sie als Bühnensängerin für folgende Partien engagiert: Azucena, Ottavia, Cherubino, Dorabella, Eliza, Anna. Im Konzertbereich ist sie eine beliebte Altistin im Bereich der alten Musik.   Ulrike Buchs-Quantes Konzertreisen führten sie durch Deutschland, Österreich, Italien, England und China. Viele ihrer Konzerte wurden von BR, ZDF, RAI aufgezeichnet. Sie war zudem acht Jahre im Rahmen einer Gastprofessur am Mozarteum in Innsbruck tätig. Spätere institutionelle Arbeitgeber waren die Universität Augsburg und die Musikhochschule München.

Konzerte in Scheyern:
 Adventskonzert 2010: Weihnachtsoratorium (BWV 248, Teil 1-3) Johann Sebastian Bach (1685-1750)
 Sa | 27. November 2010| 15 Uhr, So | 28. November 2010| 17 Uhr

 

Katia Bouscarrut | Klavier

 

Katia Bouscarrut wurde in Bordeaux, Frankreich, geboren. Sie studierte in Deutschland an der Hochschule für Musik in Würzburg in der Klasse von Prof. Matthies und an der Indiana University in Bloomington bei Prof. Hokanson Klavier und Liedbegleitung. In dieser Zeit erhielt sie mehrere Preise und Stipendien.Sie konzertiert international als Solistin, ist eine gefragte Kammermusikpartnerin und Liedbegleiterin und regelmäßig Gast auf diversen Festivals. Aufnahmen für Rundfunk und CD dokumentieren ihre pianistische Laufbahn. Die Suche nach Ausdrucksmöglichkeiten in der Verbindung von Text und Musik ist ein wichtiges Element ihres künstlerischen Schaffens, nicht nur im Bereich der Liedbegleitung. So arbeitet sie häufig am Theater, als Komponistin von Bühnenmusik, Partnerin verschiedener Schauspieler in Balladen- und Liederabenden und als Pianistin und musikalische Leiterin in Theaterstücken. Seit mehreren Jahren unterrichtet sie an der Hochschule für Musik Würzburg die Fächer Klavier und Lied.

 

Konzerte in Scheyern:
  Petite Messe solennelle - Gioachino Rossini (1792-1868) | So. 03. Juli 2011 | 17.00 Uhr | Basilika

 

Capella Schyrensis

 

  Das Vokalensemble „Capella Schyrensis“ wurde 2011 von Christian Bischof gegründet und besteht vornehmlich aus jungen Sängerinnen und Sängern aus den Reihen des Basilikachores Scheyern. Das Ensemble formierte sich zunächst als Projektchor zur Aufführung der Markuspassion von Reinhard Keiser und stützte sich dabei ganz auf die im 18. Jahrhundert übliche Aufführungspraxis vor allem im vokalen Bereich mit der typischen Aufteilung in Concertisten und Ripienisten („Füllstimmen“; ital. ripieno: voll).

 

Konzerte in Scheyern:
 Passionskonzert 2012
| Markuspassion | So | 18. März 2012 | 17.00 Uhr

 

Consortium Musicum Schyrensis

  Musikerinnen und Musiker aus verschiedensten Münchner Orchestern bilden zum großen Teil das Instrumentalensemble „Consortium Musicum Schyrensis“; so musizieren Mitglieder des Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz, des Münchner Rundfunkorchesters, des Bayerischen Staatsorchesters, u. a. Weiterhin spielen Mitglieder des Blechbläserensemble „Bavarian Brass“.

 

 

Jan Friedrich Eggers (Bariton)

Der lyrische Bariton Jan Friedrich Eggers, geboren 1977 in Delmenhorst, gehörte bereits während des letzten Studienjahres zum Ensemble des Bremer Theaters, arbeitete dort mit den Dirigenten Florian Ludwig und Stefan Klingele und spielte in Inszenierungen von Christof Loy, Helmut Baumann und Philipp Himmelmann. Zu seinen Partien in Bremen gehörten Jeletzki („Pique Dame“), Nardo („Finta giardiniera“) und Morales („Carmen“). In der Spielzeit seiner Ensemblezugehörigkeit wurde das Bremer Theater vom Magazin „Opernwelt“ zum Opernhaus des Jahres gewählt.

In der Spielzeit 2007/08 war er dem Theater Hagen verbunden und dort u. a. in „Julius Cäsar“, „Tosca“ und „Eine Nacht in Venedig“ zu hören. 2008 gastierte er am Theater Bremen als Dandini unter der musikalischen Leitung von Markus Poschner in Michael Hampes preisgekrönter Inszenierung der „Cenerentola“. Von 2008 bis 2011 war Jan Friedrich Eggers am Theater Augsburg engagiert und sang dort u. a. Papageno in Mozarts „Zauberflöte“ sowie die Titelpartien in Rossinis „Barbier von Sevilla“, in Lortzings „Zar und Zimmermann“ sowie in „Le nozze di Figaro“. Zur Spielzeit 2011/12 wechselte er mit Intendant Ralf Waldschmidt ans Theater Osnabrück und ist dort u. a. als Don Giovanni, als Graf René von Luxemburg und wiederum als Barbier zu hören.

 

Jan Friedrich Eggers wurde 2010 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet. Er war des weiteren Finalist des renommierten Belvedere Wettbewerbs in Wien. Gastengagements führten ihn u. a. an die Staatsoper Hamburg (Detlev Glanert: „Die drei Rätsel“) sowie ans Carrousel Theater Berlin und an die Kammeroper Schloss Rheinsberg, wo er in der Uraufführung von Matthias Janns Oper „Von Wolfgang für Claire“ sang. Im Winter 2011/12 kehrte er als Gast ans Theater Augsburg zurück, um die Partie des Eisenstein in der „Fledermaus“ zu übernehmen. Im Frühjahr 2012 debütiert er als Danilo in der „Lustigen Witwe“ am Theater Dortmund.In seiner Jugendzeit sammelte Jan Friedrich Eggers erste musikalische Erfahrungen durch klassischen Gitarrenunterricht. Es folgten erste Musik- und Theatererlebnisse im Jugend- und Schultheater seiner Heimatstadt, denen sich der erste Gesangsunterricht anschloss. Nach dem Abitur studierte Eggers zunächst evangelische Theologie in Bielefeld, ehe er 2001 sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover aufnahm. Zu seinen Lehrern zählen Martin Brauß, Paul Weigold und Matthias Remus. Gesangsunterricht hatte er bei Mechthild Kerz und Carol Richardson-Smith, in den letzten Semestern bei Peter Anton Ling, der ihn auch gegenwärtig stimmlich betreut. Meisterkurse bei Kurt Widmer und Aribert Reimann sowie Regieassistenzen bei Matthias Remus und Kornelia Repschläger runden seine Ausbildung ab.

 

Konzerte in Scheyern:
 Kleine Nachtmusik, OPEN-AIR im Klosterhof. Scheyrer Sommerkonzerte 2012
| Sa | 14. Juli 2012 | 20.30 Uhr

 

 

 ensemble divinas

Das ensemble divinas, Christiane Steuber (Sopran), Kathrin Schuldt (Sopran), Johanna Wolf (Mezzosopran), Annett Sommer (Mezzosopran) und Katja Böhme (Alt), musiziert seit 2001 als gleichstimmiges Vokalquintett.

Der besondere Reiz liegt in dem facettenreichen Klang, den sich das Frauenensemble zu Eigen gemacht hat. Neben dem Repertoire der gleichstimmigen Chorliteratur widmet sich das Ensemble ebenso individuellen Bearbeitungen und Arrangements. Bekannte Stücke kommen somit in neuem Glanz zu Gehör.

Den fünf Leipziger Sängerinnen ist das Musizieren von klein auf ans Herz gewachsen. So erhielten einige von ihnen schon im Kindesalter ihre erste musikalische Ausbildung im Gewandhaus zu Leipzig. Neben dem Auftritt als ensemble divinas konzertieren sie solistisch und in deutschlandweit renommierten Chören.

Beim „1. Internationalen A-CAPPELLA-Wettbewerb“ 2007 in Leipzig erhielten sie den 3. Preis und nahmen im Juli 2007 im Rahmen des „Schleswig-Holstein Musikfestivals“ am Meisterkurs der King’s Singers teil. Im Sommer 2007 erschien ihre erste CD.

Konzerte in Scheyern:
Vokalmusik im Kreuzgang | Freitag | 22. Juli 2011 | 20.00 Uhr | Kreuzgang

Benjamin Glaubitz |Tenor/Evangelist

wurde 1986 im heutigen Chemnitz geboren und erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Dresdner Kreuzchor, wo ihm 2005 das „Rudolf-Mauersberger-Stipendium" zuerkannt wurde. Seit 2006 studiert er Gesang an der Hochschule für Musik Dresden bei Prof. Margret Trappe-Wiel. Nach erfolgreichem Diplom studiert er derzeit in der Meisterklasse für Konzert und Lied bei Prof. Margret Trappe-Wiel und KS Prof. Olaf Bär. Er erhielt Meisterkurse bei Charlotte Lehmann, KS Peter Schreier, KS Dietrich Fischer-Dieskau und Lothar Odinius und war mehrfacher Teilnehmer des Internationalen Festivalensembles Stuttgart. Der junge Tenor musizierte im kirchenmusikalischen Bereich unter anderem mit Ensembles wie dem Dresdner Barockorchester, der Capella Sagittariana, der Lautten Compagney Berlin, der Staatskapelle Halle, der Hannoverschen Hofkapelle, Musikern der Staatskapelle Dresden und sang u. a. unter den Dirigenten Roderich Kreile, Hans-Christoph Rademann, Helmuth Rilling, Ljubka Biagioni, zu Guttenberg, Ekkehard Klemm, Ludwig Güttler und Wolfgang Katschner. Konzerte und Tourneen als Solist oder mit verschiedenen Ensembles wie z. B. dem Collegium Vocale Gent führten ihn in zahlreiche europäische, südostasiatische und südamerikanische Musikzentren. Im Rahmen der Stuttgarter Bachwoche 2011 war er als Evangelist in der „Johannes-Passion" unter der Leitung von Helmuth Rilling in Stuttgart und Eisenach zu hören. Bei den Dresdner Musikfestspielen war er 2011 mit Mozarts „Krönungsmesse" in der Semperoper Dresden zu erleben. Neben seiner Solotätigkeit singt er u. a. im Chor des Bayerischen Rundfunks.

Konzerte in Scheyern:
 Passionskonzert 2012
| Markuspassion | So | 18. März 2012 | 17.00 Uhr

Thomas Gropper|Bass

Thomas Gropper, geboren in Braunlage im Harz, studierte an der Hochschule für Musik und Theater in München Opern- und Konzertgesang sowie Gesangspädagogik bei Markus Goritzki. Weitere Impulse empfing er in Oratoriengesang bei Adalbert Kraus und Hanns-Martin Schneidt sowie im Liedgesang bei Helmut Deutsch. Nach dem Studium arbeitete er mit Dietrich Fischer-Dieskau und Josef Metternich. Sein Schwerpunkt liegt auf dem oratorischen Gebiet, wo er von Monteverdi und Schütz über Bach, Händel, Haydn, Mendelssohn, Brahms bis Elgar, Orff und Britten alle wichtigen Bass- und Bariton- Partien gestaltet hat, wobei auch zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen entstanden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Oratorien und Kantaten Johann Sebastian Bachs. Auch auf dem Gebiet der Oper ist Thomas Gropper tätig, so war er unter anderem als Figaro, Don Giovanni und Papageno zu hören und gestaltete am Stadttheater Ingolstadt und auf einer CD-Produktion den Don Febeo aus Simon Mayrs „Che Originali“. 2007 sang er mit großem Erfolg die Titelpartie in Monteverdis „Orfeo“ bei den Opernfestspielen in der Stiftsruine Bad Hersfeld. Neben der Tätigkeit als Opernsänger leitet er ein Ensemble für Kinderopern mit weitem Aktionsradius u.a. Bayern, Hessen und Thüringen, mit dem viele Produktionen laufen. Einen wesentlichen Teil von Groppers Arbeit machen Pädagogik und Chorarbeit aus. Er war Stimmbildner des Münchner Bachchors und des Münchner Motettenchors, lehrte 10 Jahre an einer renommierten Münchner Schauspielschule und unterrichtet seit 1997 an der Münchner Musikhochschule. 2001 wurde er dort zum Professor für Gesang, Sprecherziehung und Gesangsdidaktik berufen. Seit 2005 leitet er den Kammerchor „Arcis- Vocalisten München“, mit dem er a-cappella- und oratorische Literatur aufführt und zahlreiche Konzertreisen unternimmt. Im Herbst 2008 übernahm er die künstlerische Leitung des renommierten Philharmonischen Chores Fürstenfeld.

Konzerte in Scheyern:
Adventskonzert 201
2:
 „Die Geburt Christi“ op. 90; Heinrich von Herzogenberg (1843-1900):
Sa | 1. Dezember 2012 | 15.00 Uhr | Basilika
So | 2. Dezember 2012 | 17.00 Uhr | Basilika

 

Volker Hemedinger,

Volker Hemedinger Trompete

Volker Hemedinger, studierte am Brucknerkonservatorium Linz bei Prof. Eidenberger. Er unterrichtet im O. Ö. Landesmusikschulwerk und war Landesposaunenwart im Verband evangelischer Posaunenchöre in Bayern. 2010 Gründung des Bildungsinstitutes BläserWerk in Nürnberg. Mitwirkung an Produktionen mit Brucknerorchester Linz, Hofer Symphoniker, Rekkenze Brass, Bavarian Brass, Ensemble Aktuell unter Franz Welser-Möst, Nikolaus Harnoncourt, Heinrich Schiff, Hans Gansch, u.a. Bis 2007 Mitglied der OÖ. Brass Band, 1. Trompeter im Kurorchester Bad Hall und im Städtischen Symphonieorchester Wels.

Konzerte in Scheyern:
 Silvesterkonzert 2010

 

Magdalena Hinterdobler | Sopran

Magdalena Hinterdobler, 1986 in Straubing (Niederbayern) geboren, erhält ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater München sowie der Bayerischen Theaterakademie August Everding. 2002 trat sie als Jungstudentin in die Klasse von Prof. Dr. h.c. mult. Edith Wiens ein und erhielt 2010 ihr Diplom mit Auszeichnung. Derzeit führt sie ihre Studien in der Meisterklasse von KS Prof. Andreas Schmidt fort. Die junge Sängerin besuchte ferner Meisterkurse von Margo Garett, Christian Gerhaher und Rudolf Piernay. Magdalena Hinterdobler erhielt schon 2002 einen 1. Preis im Bundeswettbewerb Jungend musiziert. Beim Juniorwettbewerb des Bundeswettbewerb Gesang konnte sie 2004, als weitaus jüngste Teilnehmerin, und 2006 einen 3. und 2. Preis erlangen. Das Konzertrepertoire der jungen Sopranistin reicht von der Barockmusik bis hin zur Moderne.

 Sie sang schon im Alter von 17 Jahren mit dem Münchner Kammerorchester unter der Leitung von Christoph Poppen. Magdalena Hinterdobler konnte sich vor allem als Bachinterpretin einen Namen machen: Mit den Passionen ist Sie regelmäßige Gesangssolistin des Münchner Motettenchores unter der Leitung von Hayko Siemens, die Hohe Messe in h-moll sang sie 2009 mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment und 2010 das Weihnachtsoratorium mit Mitgliedern der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Beim Musikfest Stuttgart war sie im Herbst 2009 Solistin in Haydn’s Schöpfung mit dem Stuttgarter Bach Collegium und der Gächinger Kantorei unter Alexander Liebreich. 2010 war sie ferner in einem Gedenkkonzert an Paul Abraham mit dem Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Ulf Schirmer zu erleben. Im Liedbereich pflegt sie eine rege Konzerttätigkeit mit dem Pianisten Gerold Huber. Erste Opernerfahrung sammelte die Sopranistin als Papagena in der Zauberflöte von Mozart. 2008 war sie am Münchner Prinzregententheater als Pepi Pleiniger in der Strauß-Operette Wiener Blut zu sehen. Im vergangenen Jahr konnte man sie als Adele in Strauß‘ Fledermaus und Marie in Lortzings Zar und Zimmermann erleben. Ebenso sang Magdalena Hinterdobler in einer Kinderproduktion des Münchner Rundfunkorchesters die Rolle der Clorinda in Rossinis La Cenerentola. Seit 2009 ist sie Stipendiatin der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music now“.

Konzerte in Scheyern:
  Petite Messe solennelle - Gioachino Rossini (1792-1868) | So. 03. Juli 2011 | 17.00 Uhr | Basilika

Hannah Hornberger | Blockflöte

Hannah Hornberger, in Dinkelsbühl geboren, erhielt mit fünf Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Parallel zum Klavierunterricht begann sie 1994 ihren Blockflötenunterricht und wurde ebenfalls 2003 Jungstudentin an der Würzburger Musikhochschule in der Blockflötenklasse von Prof. Bernhard Böhm. Ihre musikalische Ausbildung erweiterte sie in den Folgejahren durch Orgel- und Geigenunterricht. Nach Ablegen des Abiturs 2005 begann sie mit dem Studium „Künstlerisches Lehramt für Musik an Gymnasien“ an der Hochschule für Musik Würzburg, welches sie 2010 abschloss. Ende 2009 beendete sie den Diplomstudiengang „Historische Instrumente“ im Hauptfach Blockflöte, welchen sie parallel zum Lehramtsstudium belegte, und erhielt die Bestnote mit Auszeichnung. 2011 nahm sie ihr Klavierstudium in der Klasse Prof. Jacob Leuschners an der Musikhochschule Köln auf und wird dies voraussichtlich 2013 abschließen. Beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ gewann sie 1997 und 2000 Preise auf Landes- und Bundesebene in der Kategorie Blockflöte Solo. Des Weiteren nahm sie im Jahr 2005 als einzige deutsche Blockflötistin am Halbfinale des „Internationalen Blockflötenwettbewerbs Montreal“ in Kanada teil. Finanzielle Unterstützung erhielt sie hier durch ein Stipendium seitens des Bayerischen Kultusministeriums. Ihre außergewöhnliche musikalische Vielseitigkeit wird zudem seit 2009 durch ein Stipendium der Dauberschmidt-Stiftung gefördert. Ihre musikalische Ausbildung ermöglichten ihr bisher eine rege Konzerttätigkeit u. a. als Blockflötensolistin, Pianistin, Kammermusikpartnerin, Korrepetitorin, Organistin und Geigerin.

Konzerte in Scheyern:
  Orgel, Flöte & Glocken | So | 22. Juli 2012 | 17.00 Uhr | Basilika - Klosterhof

 

Christina Kerscher | Viola

Christina Kerscher, 1985 in Straubing geboren, erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von 5 Jahren. Als Mitglied der Bayerischen Frühförderklasse für junge Geiger und Bratscher unter der Leitung von Prof. Conrad von der Goltz wechselte sie im Alter von 17 Jahren zur Bratsche. Nach ihrem Abitur begann Christina Kerscher ihr Studium in der Violaklasse von Prof. Roland Metzger an der Hochschule für Musik und Theater München, seit 2009 ist sie Studentin von Prof. Nils Mönkemeyer an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Weitere musikalische Impulse sammelte sie bei Kammermusik- und Meisterkursen u. a. beim Leipziger Streichquartett, bei Prof. Friedemann Berger, Helena Bonderenko, Prof. Walter Nothas, Prof. Hariolf Schlichtig und Prof. Nils Mönkemeyer. Christina Kerscher spielte in der Jungen Deutschen Philharmonie und dem Jungen Klangforum Mitte Europa unter namhaften Dirigenten wie Mariss Jansons, Sebastian Weigle, George Benjamin, Manfred Honeck und Simon Gaudenz. Seit 2010 ist sie Substitutin in der Philharmonie Dresden, außerdem spielt sie regelmäßig in Produktionen der „Jungen Szene“ an der Sächsischen Staatsoper Dresden.

Konzerte in Scheyern:
  Kammermusik  im  Gewölbesaal
| So. 07. August 2011 | 20.00 Uhr |  Prielhof

Moon Yung Oh | Tenor

Der Tenor Moon Yung Oh wurde 1980 in Seoul (Korea) geboren. Von 1990 bis 1996 sammelte er seine ersten musikalischen Erfahrungen im koreanisch-akademischen Kinderchor.

Ab 2000 studierte er Gesang an der Theologischen Universität Seoul. Von 2007 bis 2010 setzte er sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Frieder Lang fort. Vor Publikum präsentierte er sich mit den Tenorpartien in Händels Oratorium “Messias”, Mendelssohns Oratorien “Pauls” und “Elias”, Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium und Matthäuspassion und weiteren Oratorien. In der Oper “Die heimliche Hochzeit” von Domenico Cimarosa sang er die Partie des Paolino. Des Weiteren trat er in Purcells Oper “The Fairy Queen” und als Ferando in W. A. Mozarts “Cosi fan tutte” auf. Seit Mai 2011 ist Moon Yung Oh festes Mitglied im Chor des Bayerischen Rundfunks.

Konzerte in Scheyern:
 Eröffnungskonzert der Scheyrer Sommerkonzerte 2012
| So | 24. Juni 2012 | 17.00 Uhr

Prof. Lutz  Koppetsch | Saxophon

Lutz Koppetsch wächst in Krefeld auf, umgeben von der Musik seiner Mutter, die klassische Gitarre und Klavier spielt. Sie ist es auch, die das fröhliche Singen und ständige Pfeifen ihres Sohnes bemerkt und Lutz bei der Suche nach einem geeigneten Instrument unterstützt. Schließlich trifft Lutz Koppetsch auf den temperamentvollen ungarischen Klarinettisten und Musiklehrer Laszlo Dömötör, über den er, nach anfänglichem Studien auf der Klarinette, mit 9 Jahren zu dem Instrument findet, das seither mit ihm verwachsen zu sein scheint: dem Saxophon.

Trotz großem Engagement in lokalen Rock-, Punk- und Bigbands, bleibt Lutz auch als Teenager der klassischen Musik immer treu. Eine sich auflehnenden Haltung gegenüber den konservativ empfundenen Strukturen seiner Umwelt steht im Gegensatz zu der ungebrochenen Begeisterung für das Musizieren im klassischen Musikrahmen, vor allem für das Ensemblespiel. Mit seinem Saxophonquartett Saxemble wird Lutz Koppetsch viermalig erster Bundespreisträger des Wettbewerbs „Jugend Musiziert“. Zusammen reisen die vier jungen Saxophonisten als musikalische Botschafter nach Japan, Mittelamerika, Nordafrika und in die USA und begeistert durch ihre kompromisslosen Interpretationen und ihre jugendliche Spielfreude, immer auf hohem technischen Niveau. Auch in Deutschland, oft als Stipendiaten der Deutschen Stiftung Musikleben , spielt das Saxemble im Rahmen fast aller bedeutenden Musikfestivals und macht Radio- und CD-Aufnahmen.

In den letzten Jahren seiner Gymnasialzeit beginnt Lutz Koppetsch sich auch unabhängig vom Ensemblespiel mehr für die Musik zu engagieren. Er besucht Meisterkurse bei den anerkannten Saxophonpädagogen wie Johannes Ernst, Claude Delangle und Arno Bornkamp. Bei letzterem beginnt er bald seine Ausbildung am Conservatorium van Amsterdam . Nach weiteren Wettbewerbserfolgen u.a. beim Deutschen Musikwettbewerb in Berlin und beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München und anschließenden Studien an den Konservatorien von Paris und Versailles, bekommt Lutz Koppetsch im Jahre 2001, mit 26 Jahren, einen Ruf als Dozent, seit 2008 als Honorarprofessor, für klassisches Saxophon an die Hochschule für Musik Würzburg und lässt sich gleichzeitig in Köln wohnhaft nieder. Hier war er bis 2009 Mitglied des Alliage Quintetts. Umjubelte Konzertabende des Ensembles in ganz Deutschland und vielen europäischen Ländern, mündeten in der Auszeichnung mit dem ECHO Klassik 2005 für die CD „Una voce poco fa“ und einem gefeierten Auftritt im Rahmen der ZDF Echo-Klassik-Gala 2006. Weitere CD-Aufnahmen bei MDG und SONY Classical unter Lutz’ Mitwirkung entstanden in den Jahren 2006 und 2008.

 Neben seiner Lehrtätigkeit konzertiert Lutz Koppetsch besonders als gefragter Gastmusiker u. a. des Ensemble Modern, des WDR Sinfonieorchesters oder der Essener Philharmoniker, aber auch als Kammermusiker z.B. mit den Pianisten Markus Bellheim oder Alexander Schimpf, dem Signum Streichquartett und dem Bläserquintett Ensemble DIX.

Konzerte in Scheyern:
  Kammermusik  im  Gewölbesaal
| So. 07. August 2011 | 20.00 Uhr |  Prielhof

 

Julia Küsswetter | Sopran

Julia Küsswetter studierte, nach einem einjährigen Sprachaufenthalt in Rom, Gesang an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin, der Musikuniversität Graz und der Hochschule für Musik und Theater in München, bei Josef Loibl und Helmut Deutsch, und schloss 2003 ihr Studium mit dem Konzertdiplom ab. Im Anschluss an ihr Studium erhielt sie ein Stipendium des Deutschen Bühnenvereins. Daneben bekam sie entscheidende Impulse bei verschiedenen Meisterkursen, so von Emma Kirkby, Barbara Schlick, Henriette Meyer-Ravenstein und Ruth Ziesak. Derzeit wird sie regelmäßig von Beata Heuer in Freiburg unterrichtet.

 1997 war sie Preisträgerin des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“, 2003 und 2006 Semifinalstin beim internationalen Gesangswettbewerb „Hans Gabor Belvedere“ in Wien. 2001 und 2002 war sie Gast bei der Münchener Biennale, wo sie u. a. die weibliche Hauptpartie in der Uraufführung von Jörg Widmanns „Monologe für zwei“ sang.

 Von 2004 bis 2006 war sie festes Ensemblemitglied an der Oper Chemnitz. Seit 2006 widmet sich Julia Küsswetter wieder verstärkt ihrer Konzerttätigkeit, wobei sie seit 2005 wiederkehrender Gast bei den Opernfestspielen in Bad Hersfeld ist, wo sie 2008 als Gretel in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ auftrat.

 2009 war sie Gast beim Bodenseefestival und dem Internationalen Bachfest in Schaffhausen.

Anlässlich der 800-Jahrfeier der heiligen Elisabeth in Thüringen sang sie 2007 mit überwältigendem Erfolg die Titelpartie in Franz Liszts Oratorium „Die Legende von der heiligen Elisabeth“.

 Zusammen mit der Pianistin Jacqueline Stoop gründete sie 2006 das Duo „Romantikzyklus“, das sich der sinnlich-bildhaften Bearbeitung von Liedern der Romantik widmet.

 Sie arbeitet mit den Münchener Philharmonikern, den Münchener Symphonikern, dem Rundfunkorchester Prag, dem Ensemble Piano Possibile und dem georgischen Kammerorchester Ingolstadt und singt unter namhaften Dirigenten wie z. B. Gary Bertini, David Stahl, Siegfried Heinrich, Beat Raaflaub, Ulrich Nicolai und Christoph Hammer.

 Julia Küsswetter hat alle großen Konzertpartien ihres Fachs gesungen, Engagements führten sie durch ganz Europa. Eine CD-Einspielung mit Kantaten von Max Bruch und Rundfunkaufnahmen beim BR, SWR und MDR dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen.

Konzerte in Scheyern:
  
„Kleine Nachtmusik im Klosterhof“ | Samstag | 16. Juli 2011 | 20.30 Uhr | Klosterinnenhof

Susanne Langner |Alt

Susanne Langner, Mezzosopran, wurde 1979 in Dresden geboren. Durch ihr Mitwirken im Gewandhauskinderchor Leipzig und im Rundfunk Jugendchor Wernigerode genoss sie schon früh eine musikalische Ausbildung. 

Seit 1998 studierte sie am Mozarteum Salzburg bei Prof. KS Elisabeth Wilke Gesang und absolvierte 2006 mit Auszeichnung.  In Meisterkursen bei Peter Kooij, Barbara Schlick, Wolfram Rieger, Axel Bauni und Peter Schreier vertiefte sie ihr interpretatorisches Wissen im Liedgesang und der Musik des Barock. 

Derzeit arbeitet sie verstärkt mit Prof. KS U. Trekel-Burckhardt.

Sie ist mehrfache Preisträgerin und Finalistin internationaler Wettbewerbe. So gewann sie 2004 Publikumspreis und Sonderpreis des Internationalen Bachwettbewerbes Leipzig und 2007 den Pfitznerpreis der Stadt Weiden.

Seit 2003 ist sie Ensemblemitglied des RIAS Kammerchores Berlin.

1998 debütierte sie als Barbarina in Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ und wirkte seitdem in zahlreichen Opernproduktionen mit, so mit großem Erfolg in der Titelpartie von Händels „Orlando" an der Neuköllner Oper Berlin, als Venus in Scarlattis „Giardino d`Amore", als Hänsel in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ und zuletzt als Oronte in Vivaldis „Tigrane" unter Federico Sardelli in Barga, Toscana.

Als gefragte Konzertsängerin führen sie zahlreiche solistische Verpflichtungen ins In-und Ausland, wo sie mit namhaften Ensembles wie dem Kreuzchor Dresden, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Deutschen Sinfonie Orchester Berlin, Wroclaw Baroque Orchestra, der Lautten Compagney Berlin, der Akademie für Alte Musik Berlin und Concerto Köln musiziert.

Eine besonders intensive Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Thomanerchor Leipzig unter Prof. Georg Christoph Biller, den Virtuosi Saxoniae unter Prof. Ludwig Güttler, dem Dresdner Kammerchor unter Prof. Hans-Christoph Rademann, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Leipziger und Dresdner Barockorchester und diversen kammermusikalischen Ensembles.

Konzerte in Scheyern:
 Eröffnungskonzert der Scheyrer Sommerkonzerte 2012
| So | 24. Juni 2012 | 17.00 Uhr

 

Inga Lisa Lehr | Sopran

Die deutsche Sopranistin hat sich als eines der hoffnungsvollsten Talente der neueren Sängergeneration etabliert. Mit ihrer warmen, geschmeidigen Stimme und ihren tiefgründigen Interpretationen hat sie sich ein hohes Ansehen erworben.

Inga Lisa Lehr begann ihre sängerische Laufbahn bereits im Kindesalter und erhielt seit früher Jugend Gesangsunterricht bei Charlotte Lehmann. Nach dem Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Würzburg geht sie für ein Jahr an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Bis heute setzt sie ihre Studien bei Thomas Quasthoff fort. In Cremona/Italien erweitert sie bei Nadia Petrenko ihr italienisches Repertoire und perfektioniert zugleich ihr Italienisch. Ein Beweis ihrer Vielseitigkeit ist das Studium der Liedgestaltung bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. Zusätzlich nahm sie an Meisterkursen bei Cheryl Studer, Krisztina Laki, Helena Lazarska und Klesie Kelly teil. Inga Lisa Lehr stellte sich in ihrer bisherigen Karriere zahlreichen Wettbewerben im In- und Ausland. Der Sonderpreis der Deutschen Oper Berlin für die überzeugendste Bühnenpräsenz im Bereich Musiktheater in Verbindung mit dem 3. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin im Bereich Oper/ Operette und die F i n a l t e i l n a h m e beim Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb Wien 2010 krönt die lange Liste an Wettbewerbserfolgen. Aufgrund dieser Konstanz über Jahre hinweg, wurde sie für ein Konzert im Januar 2010 mit der Deutschen Radio Philharmonie eingeladen, welches im Fernsehen unter dem Titel „Operngala der Stars von Morgen“ live übertragen worden ist. Neben der Deutschen Radio Philharmonie wird sie u. a. von der Neuen Philharmonie Westfalen, den Hofer Symphonikern und dem Czech Radio Symphony Orchestra/ Prag begleitet. Beim Rheingau Musik Festival 2010 sang sie in einem viel beachteten Liederabend zusammen mit Hartmut Höll und Peter Härtling. Seit der Saison 2010/2011 ist Sie im Ensemble des Theaters Hof.

Konzerte in Scheyern:
 Scheyrer Sommerkonzerte 2012
| Eine kleine Nachtmusik | Sa | 14. Juli 2012 | 20.30 Uhr

Katharina Magiera |

Die musikalische Laufbahn von Katharina Magiera begann mit dem ersten Klavierunterricht im Alter von 6 Jahren.

Während ihres Schulmusikstudiums an der Mannheimer Musikhochschule verlagerte sie ihren musikalischen Schwerpunkt auf Gesang und studierte in der Gesangsklasse von Prof. Vera U.G. Scherr.

Ein im  Winter 2003 aufgenommenes Gesangsstudium bei Prof. Hedwig Fassbender an der Musikhochschule Frankfurt am Main schloss sie im Sommer 2007 erfolgreich ab. Mit diesem Konzert schließt sie ihr Aufbaustudium im Konzertfach bei Prof. Rudolf Piernay an der Musikhochschule Mannheim ab.

Katharina Magiera war Stipendiatin der „Villa Musica“ des Landes Rheinland- Pfalz. Sie besuchte Meisterkurse bei Christoph Prégardien, Rudolf Piernay, Hans Peter Blochwitz und Ingeborg Danz. 2005 wurde sie in das Förderprogramm der Yehudi Menuhin Stiftung e.V. „Live music now“ aufgenommen. Seit 2006 ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2006 war sie Sonderpreisträgerin beim Mozartfest-Wettbewerb für Gesang in Würzburg. 2009 gewann sie den Mendelssohn–Wettbewerb der Frankfurter Mendelssohn Gesellschaft.

Erste Engagements führten sie an das Staatstheater Wiesbaden, die Opéra du Rhin in Strassbourg und die Oper Frankfurt, wo sie ab der Spielzeit 09/10 dem Ensemble angehört.

Im Konzertfach sang sie mit Dirigenten wie G. Garrido, P. Carignani, S. Kuijken, W. Toll und H. Rilling. Ihr bereits gesungenes Repertoire umfasst alle Oratorien, Solokantaten und Passionen J. S. Bachs, sowie zahlreiche Kantaten, Requien von M. Duruflé, A. Dvorák, A. Schnittke, sowie W. A. Mozart, Haydns und Pergolesis Stabat Mater, Händels Messias und Jephta, Mendelssohns Elias, Schütz’ Geistliche Konzerte, Regers Geistliche Gesänge, und zahlreiche Messen von Mozart, Rheinberger u. a.

Konzerte in Scheyern:
 
 Petite Messe solennelle - Gioachino Rossini (1792-1868)
| So. 03. Juli 2011 | 17.00 Basilika

Ulrike Malotta | Alt

Ulrike Malotta, 1989 in München geboren, erhielt Ulrike Malotta ihren ersten Gesangsunterricht bei Peter Tilch, Monika Raml und Tanja d‘Althann. Im Rahmen der Bayerischen Singakademie erlangte sie ihre weitere sängerische Ausbildung. 2009 begann sie ihr Studium im Hauptfach Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München; seit 2011 wird sie dort von KS Prof. Andreas Schmidt unterrichtet. Die Mezzosopranistin wurde u.a. mit dem Bundespreis „Jugend Musiziert“ und dem Nachwuchsförderpreis des 2. Lions Gesangswettbewerbs ausgezeichnet. Zudem absolvierte sie Meisterkurse u.a. bei Christa Ludwig, Christian Gerhaher und Hedwig Fassbender. Ulrike Malotta war in „Arche Noah“ von Benjamin Britten als Mrs. Noah im Rahmen des Opernfestivals Gut Immling, sowie in „Philemon und Baucis“ von Joseph Haydn/Konstantia Gourzi als Ceres innerhalb des Festivals für Europäische Kirchenmusik zu sehen. Im November des letzten Jahres übernahm sie die Rolle des Ramiro in „La finta giardiniera“, einer Produktion der Bayerischen Theaterakademie August Everding München, der sie seit 2011 angehört. Im Juli 2012 trat sie mit einer halbszenischen Version von „La finta giardiniera“ mit den Bamberger Symphonikern  unter der Leitung von Ainars Rubikis in der Bamberger Konzerthalle auf. Als Konzertsängerin arbeitet sie u.a. mit dem Münchner Mottetenchor, dem Heinrich-Schütz-Ensemble Vornbach und dem Bachchor Fürstenfeldbruck, sowie den Barockensembles La Banda und l’Arpa festante zusammen. Einen Schwerpunkt bilden dabei die Oratorien von J. S. Bach.


Konzerte in Scheyern:
Adventskonzert 201
2:
 „Die Geburt Christi“ op. 90; Heinrich von Herzogenberg (1843-1900):
Sa | 1. Dezember 2012 | 15.00 Uhr | Basilika
So | 2. Dezember 2012 | 17.00 Uhr | Basilika

Kreuzgangkonzert Scheyrer Sommerkonzerte 2013
Fr
 | 21. Juni 2013       | 20.00 Uhr | Kreuzgang
 

 

Marc Megele | Tenor

Marc Megele - Tenor, studierte Oboe an der Hochschule für Musik Köln und Ingenieurwissenschaften an der TU München. Seine gesangliche Ausbildung begann er 2003 an der Bayerischen Singakademie bei Hartmut Elbert, bevor er 2004 das Gesangstudium an der Musikhochschule München aufnahm. Dort studiert er derzeit bei Prof. Frieder Lang und besucht die Liedklasse von Fritz Schwinghammer sowie die Oratorienklasse von Thomas E. Bauer. Zusätzlich nahm er an Meisterkursen von Margo Garrett, Brian Zeger (beide Julliard School, New York) und Rudolf Piernay (Guildhall School, London) teil.

 Marc Megele tritt regelmäßig mit dem Münchener Kammerorchester und dem Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks auf. So sang er im Prinzregentheater in München folgende Rollen: Den Sultan in Die Pilger von Mekka (C.W.Gluck), den Joseph in Wiener Blut (Johann Strauß) und den Don Basilio/Don Curzio in Le nozze di Figaro (W.A. Mozart). Ebenfalls in München war er als Ferrando in Cosí fan tutte (W.A. Mozart) und Acis in Acis and Galatea (G.F. Händel) zu hören.

 Darüber hinaus befasst sich Marc Megele intensiv mit dem Lied- und Oratorienrepertoire. So führten ihn Engagements unter anderem zu den Festspielen in Schwetzingen sowie zum Donizetti-Festival nach Bergamo. Sein Konzertrepertoire umfasst ein breites Spektrum, dass von den Oratorienpartien von Schütz und Bach bis in die Spätromantik und Moderne reicht. Diverse CD-Aufnahmen, unter anderem mit dem Rundfunkorchester des BR komplettieren sein künstlerisches Schaffen.

Konzerte in Scheyern:
 Missa grande c-minor (c-Moll) - Simon Mayr Festspiele
| So. 15. Mai 2011 | 10.00 Uhr Basilika

 

Ludwig Mittelhammer | Bass

Ludwig Mittelhammer – Bass, war als Knabe Sopransolist im Tölzer Knabenchor. Nach seinem Stimmbruch wurde er 2006 Mitglied der Bayerischen Singakademie und erhielt Gesangsunterricht bei Hartmut Elbert. Als zweimaliger Jugend musiziert-Bundespreisträger in der Kategorie Duo-Kunstlied 2007 und Gesang Solo 2008 wirkte er in der Chorakademie der Tiroler Festspiele mit. Im September 2009 nahm er als aktives Mitglied an einem Meisterkurs bei Dietrich Fischer-Dieskau im Rahmen der Schubertiade in Schwarzenberg teil. Seit Oktober 2009 studiert Ludwig Mittelhammer Gesang an der Musikhochschule München bei Prof. Frieder Lang und ist seit September 2011 Mitglied der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Seit 2011 ist er Stipendiat bei Yehudi Menuhin „Live Music Now“ und wurde im Mai 2011 in den Extrachor des Bayerischen Rundfunks  aufgenommen. Im November 2011 debütierte er in Mozarts La Finta Giardiniera im Prinzregententheater als Nardo.

Konzerte in Scheyern:
 Missa grande c-minor (c-Moll) - Simon Mayr Festspiele
| So. 15. Mai 2011 | 10.00 Uhr Basilika
 Passionskonzert 2012
| Markuspassion | So | 18. März 2012 | 17.00 Uhr

 

Alexander Reber | Tenor

Alexander Reber, geboren 1985 in Tirschenreuth, erhielt seine musikalische Erstausbildung bei den Regensburger Domspatzen, durch welche er erstmals seine Begeisterung für den Chor- und Ensemblegesang entdeckte. In diesem Rahmen ist er bis heute aktiv und konzertiert dadurch mit  vielfältig besetzten Formationen. Seine musikalische Spannweite umfasst Engagements mit diversen Kammerchören, wie dem Süddeutschen Kammerchor, gemischt-stimmig besetzte Pop- und Jazza- Capella-Ensembles sowie Männerstimm-Quartette bzw. -Oktette. Daneben nahm er an Workshops, beispielsweise mit John Potter im Rahmen der „Stimmwercktage 2011“, teil. Kontinuierlich arbeitet er mit dem Renner Ensemble Regensburg e.V. zusammen, in welches er nach seinem Abitur im Jahr 2006 aufgenommen wurde und dessen Vorstandsposten er seit 2009 innehat. Seine umfassende Bühnenerfahrung konnte Alexander Reber auf weitreichenden Konzertreisen sammeln (neben diversen Stationen im europäischen Raum auch bei weltweiten Zielen, wie etwa Taiwan, China, Malaysia oder Singapur), zu deren besonderen Highlights Auftritte in der Taipei National Hall oder in der Sixtinischen Kapelle zählen.

Konzerte in Scheyern:
Adventskonzert 201
2:
 „Die Geburt Christi“ op. 90; Heinrich von Herzogenberg (1843-1900):
 Sa | 1. Dezember 2012 | 15.00 Uhr | Basilika
 So | 2. Dezember 2012 | 17.00 Uhr | Basilika

Ines Reinhardt-Krapp | Sopran

Ines Reinhardt-Krapp – Sopran. Die gebürtige Regensburgerin erhielt zunächst eine Klavier- und Geigenausbildung. Seit 2007 studiert sie Konzert- und Operngesang bei Marilyn Schmiege am Richard Strauss Konservatorium und wechselte 2008 an die Hochschule für Musik und Theater München.
Erste Bühnenerfahrungen sammelte die Sopranistin am Festspielhaus Neuschwanstein in dem klassischen Musical Ludwig2 in der Rolle der Sophie sowie am Stadttheater Heilbronn im Musical The Wild Party von Andrew Lippa in der Rolle der Mae. In der Folgezeit war sie bei diversen Galas mit Auszügen aus La bohème als Musetta, aus Le nozze di Figaro als Susanna und Cosi fan tutte als Despina im Festspielhaus Neuschwanstein zu hören. Während dieser Zeit erhielt sie auch privaten Gesangsunterricht bei Felicia Weathers in München.
Als Chorsolistin machte sie sowohl bei der CD-Produktion des Oratoriums Il sacrifizio di Jefte von Simon Mayr, als auch bei dessen Aufführung bei den Simon Mayr-Tagen 2009 in Ingolstadt unter der Leitung von Franz Hauk auf sich aufmerksam. Die CD erscheint bei Naxos. In der Bayrischen Theaterakademie war sie 2009 sowohl als Alcina in Orlando furioso von A. Vivaldi unter der musikalischen Leitung von Michael Hofstetter als auch 2010 als Natascha in der zeitgenössischen Oper Tri Sestri von Peter Eötvös unter der musikalischen Leitung von Ulf Schirmer zu hören.
Auszüge aus Orlando furioso sang sie mit der Hofkapelle München unter der Leitung von Rüdiger Lotter im Cuvilliés Theater München. Im Dezember 2009 übernahm sie die Sopranpartie im Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach in Ingolstadt. Auszüge daraus sang sie auch in der Bachakademie Stuttgart 2010 unter der Leitung von Helmuth Rilling.
Meisterkurse besuchte sie bei Edith Wiens, Julie Kaufmann und Marlis Petersen.

Seit März 2010 wird Ines Krapp als Stipendiatin von "Yehudi Menuhin Live Music Now" gefördert.

Konzerte in Scheyern:
 Missa grande c-minor (c-Moll) - Simon Mayr Festspiele
| So. 15. Mai 2011 | 10.00 Uhr Basilika
 
Passionskonzert 2012
| Markuspassion | So | 24. Juni 2012 | 17.00 Uhr

 

Claudia Schneider | Alt

Claudia Schneider - Alt, studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Daphne Evangelatos sowie Liedinterpretation bei Donald Sulzen und Helmut Deutsch. Sie nahm an Meisterkursen von Irwin Gage und Deon van der Walt teil und war Stipendiatin des Deutschen Bühnenvereins und des Rotary-Club Münchens. Für die Spielzeit 1998/99 wurde die Mezzosopranistin ins "Junge Ensemble" der Bayerischen Staatsoper aufgenommen. Zu ihren Bühnenpartien zählen Mozarts Cherubino, Humperdincks Hänsel sowie die Nancy in Banjamin Brittens Oper Albert Herring.

Claudia Schneider widmet sich intensiv dem Lied- und Konzertgesang. Ihr umfangreiches Repertoir  reicht vom Barock bis zur Moderne. Mit großer Lust stellt sich die Sängerin auch ganz neuen künstlerischen Herausforderungen. Im Jahr 2000 sang sie mit Dave Brubeck und dem Dave-Brubeck-Quartett anlässlich dessen 80. Geburtstags in einer Deutschland-Tournee die Mezzosopran-Partie seines Oratoriums "To Hope! A celebration".  2002 wurde sie, zusammen mit dem Pianisten Lukas Maria Kuen,  im Fach  Lied-Duo, mit dem 1. Preis und dem Publikumspreis des Kammermusikwettbewerbs der Weidener Max-Reger-Tage ausgezeichnet. Konzertverpflichtungen führten sie u. a. ins Konzerthaus Wien, Konzerthaus Berlin, Gewandhaus Leipzig,  Philharmonie Köln, Philharmonie München, Münchner Prinzregententheater, ans Landestheater Innsbruck, nach  Brüssel, Italien, Spanien, Portugal und nach Israel. Sie war zu Gast in den Kammermusikreihen der Bamberger Symphoniker, des Bayerischen Staatsorchesters, des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunk,  beim Kissinger Winterzauber, beim Festival Musicade Lyon, dem Festival di Primavera (Bergamo), dem Schwarzwald-Musikfestival, den Weidener-Max-Reger-Tagen, beim Festival Stuttgart Barock und dem Bachfest Leipzig. Claudia Schneider arbeitete u. a. mit den Dirigenten Siegfried Köhler, Udo Zimmermann, Gustav Kuhn, Russel Gloyd, Karl-Friedrich Beringer, Frieder Bernius und Helmut Rilling zusammen. 

Konzerte in Scheyern:
 Missa grande c-minor (c-Moll) - Simon Mayr Festspiele
| So. 15. Mai 2011 | 10.00 Uhr Basilika

 

Benjamin Sebald | Trompete

Benjamin Sebald Trompete

Benjamin Sebald studierte bei Wolfgang Guggenberger am Richard-Strauß-Konservatorium München sowie bei Werner Heckmann und Prof. Helmut Erb an der Musikhochschule Würzburg. Sebald ist häufig auch als Solist in namhaften Orchestern Süddeutschlands zu Gast. Fernseh- und Rundfunk-Aufnahmen, die sein Trompetenspiel auf hohem künstlerischen Niveau dokumentieren, entstanden in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen und Hessischen Rundfunk. Der wegen seiner Virtuosität viel bestaunte Solotrompeter ist Mitglied bei REKKENZE BRASS, dem Blechbläserquintett der Hofer Symphoniker, wo er auch als Orchestermusiker und Musikpädagoge wirkt.  Zusammen mit drei weiteren Trompetern gründete er 1994 das Ensemble BAVARIAN BRASS.  Pauken und Orgel ergänzten das Quartett zu einem Sextett, das bereits im deutschsprachigen Raum und auch im europäischen Ausland Erfolge feiern konnte und im Jahr 2005 mit dem Oberpfälzer Kulturpreis ausgezeichnet wurde.  Sebald schreibt viele der eigenen Arrangements von Bavarian Brass und er ist für die musikalische Leitung des Ensembles verantwortlich.

Konzerte in Scheyern:
 Silvesterkonzert 2010

Palestrina Ensemble München

Das Palestrina Ensemble München wurde 1994 gegründet und zählt je acht Sängerinnen und Sänger zu seinen ständigen Mitgliedern. Mit großer Hingabe werden vor allem geistliche Kompositionen des 16. und 17. Jahrhunderts studiert und mit besonderer Begeisterung auch der Gregorianische Choral, wie auch Madgrigale und weltliche Musik gepflegt. Das Ensemble, das seine geistige Heimat in der Katholischen Hochschulgemeinde und im Akademiker Centrum hat, konzertierte in den letzten Jahren auf Einladung in bedeutenden Kirchen der Stadt München, aber auch in Andechs, Ettal, Garmisch, Landshut, Scheyern oder beim „Musiksommer Obermain“.

Konzerte in Scheyern:
 Vokalmusik im Kreuzgang, Freitag | 6. Juli 2012 | 20.00 Uhr | Kreuzgang

 

 Andreas Pehl | Countertenor

Andreas Pehl, in München geboren, studierte bis 2006 Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig bei Marek Rzepka und legte dabei einen Schwerpunkt seiner Ausbildung auf die historische Aufführungspraxis. Durch Meisterkurse bei Kurt Widmer, Jeffrey Gall, Marius van Altena, Martin Petzold, Ann Monoyios und Peter Kooij erhielt er weitere künstlerische Impulse. Derzeit wird er von Marita Posselt (Leipzig) und Andreas Scholl (Basel) unterrichtet.

Engagements führten ihn an Orte in ganz Deutschland, in die Schweiz, nach Österreich, Italien, Spanien, Belgien und in die Niederlande. Er arbeitet mit dem Berliner Sinfonie-Orchester, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Lautten-Compagney Berlin sowie dem Thomanerchor, der Berliner Singakademie und dem Orpheus-Chor und ist als Solist Gast bei namhaften Festivals wie den Händelfestspielen in Halle, dem Bachfest Leipzig, der Bachwoche Ansbach und den Europäischen Festwochen in Passau.

Rundfunkmitschnitte sowie eine CD mit Solokantaten von Georg Friedrich Händel und Johann Adolph Hasse, die in der Fachpresse mit großer Begeisterung aufgenommen wurde, dokumentieren sein künstlerisches Schaffen.

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im Oratorienbereich und hier besonders in der Musik Johann Sebastian Bachs und Georg Friedrich Händels, zudem beschäftigt er sich intensiv mit dem Opernwerk der Komponisten des Spätbarock und der Frühklassik.

Sein Operndebüt hatte er 2007 bei den Bad Hersfelder Opernfestspielen in Monteverdis L’Orfeo und war zudem auf der Bühne zu erleben in André Campras L’Europe galante in Leipzig und bei einem Vivaldi-Pasticcio bei den Festspielen auf Schloss Prösels in Südtirol.

Kammermusikalisch verbindet Andreas Pehl eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Münchner Cembalisten Robert Schröter. Als Ensemble raccanto haben sie sich besonders im süddeutschen Raum durch ihre rege Konzerttätigkeit einen Namen gemacht.

Konzerte in Scheyern:
  
„Kleine Nachtmusik im Klosterhof“ | Samstag | 16. Juli 2011 | 20.30 Uhr | Klosterinnenhof
    Passionskonzert 2012 | Markuspassion | So | 24. Juni 2012 | 17.00 Uhr

 

Martin Platz | Tenor

 Martin Platz (Tenor) schloss zunächst ein Schulmusikstudium ab, seit 2005 studiert er Gesang und Chorleitung an der Würzburger Musikhochschule bei Martin Hummel und Prof. Jörg Straube. Er sammelte Bühnenerfahrung in verschiedenen Opernproduktionen, wie beispielsweise mit der Rolle des Don Ottavio in Mozarts „Don Giovanni“, in Hindemiths „Hin und zurück“ oder Telemanns „Der geduldige Sokrates“. Im Januar 2010 gab er sehr erfolgreich die Titelrolle in Strawinskys „The Rake‘s progress“. 2009 sang er die Partie des Fenton in „Die lustigen Weiber von Windosr“ von Otto Nikolai beim internationalen Opernkurs in Weikersheim. Im Oratorienbereich hat Martin Platz, u.a. mit dem Norddeutschen Figuralchor und dem Stuttgarter Kammerchor, viele große Werke aufgeführt, u.a. Monteverdis Marienvesper, Bachs Johannespassion und h-Moll Messe, sowie die Oratorien „Messiah“ von Händel und „Elias“ von Mendelssohn. 2009 gewann er einen Wettbewerb der deutschen Musikhochschulen und sang bei den internationalen Händelfestspielen in Göttingen und Halle Händels Oratorium „Israel in Egypt“.

 

Konzerte in Scheyern:
 Adventskonzert 2010
:
Weihnachtsoratorium (BWV 248, Teil 1-3) Johann Sebastian Bach (1685-1750)
 Sa | 27. November 2010| 15 Uhr, So | 28. November 2010| 17 Uhr
 Adventskonzert 2012:  „Die Geburt Christi“ op. 90; Heinrich von Herzogenberg (1843-1900):
 Sa | 1. Dezember 2012 | 15.00 Uhr | Basilika
 So | 2. Dezember 2012 | 17.00 Uhr | Basilika

 

Alexander Reber | Tenor

Alexander Reber, geboren 1985 in Tirschenreuth, erhielt seine musikalische Erstausbildung bei den Regensburger Domspatzen, durch welche er erstmals seine Begeisterung für den Chor- und Ensemblegesang entdeckte. In diesem Rahmen ist er bis heute aktiv und konzertiert dadurch mit vielfältig besetzten Formationen.
Seine musikalische Spannweite umfasst Engagements mit diversen Kammerchören, wie dem Süddeutschen Kammerchor, gemischt-stimmig besetzte Pop- und Jazza- Capella-Ensembles sowie Männerstimm-Quartette bzw. -Oktette. Daneben nahm er an Workshops, beispielsweise mit John Potter im Rahmen der „Stimmwercktage 2011“, teil. Kontinuierlich arbeitet er mit dem Renner Ensemble Regensburg e.V. zusammen, in welches er nach seinem Abitur im Jahr 2006 aufgenommen wurde und dessen Vorstandsposten er seit 2009 innehat.
Seine umfassende Bühnenerfahrung konnte Alexander Reber auf weitreichenden Konzertreisen sammeln (neben diversen Stationen im europäischen Raum auch bei weltweiten Zielen, wie etwa Taiwan, China, Malaysia oder Singapur), zu deren besonderen Highlights Auftritte in der Taipei National Hall oder in der Sixtinischen Kapelle zählen.


Konzerte in Scheyern:

 Adventskonzert 201
2:
 „Die Geburt Christi“ op. 90; Heinrich von Herzogenberg (1843-1900):
 Sa | 1. Dezember 2012 | 15.00 Uhr | Basilika
 So | 2. Dezember 2012 | 17.00 Uhr | Basilika

 

RODIN-QUARTETT

Sonja Korkeala (Violine)

Gerhard Urban (Violine)

Martin Wandel (Viola)

Clemens Weigel (Violoncello

RODIN-QUARTETT

„Bei der Wiedergabe des 2. Streichquartetts von Johannes Brahms bekräftigte das Rodin-Quartett den bereits bei seiner Mozart-Interpretation gewonnenen Eindruck, dass es endgültig zur Spitzenklasse aufgerückt ist. Es ist nicht nur die Perfektion jedes einzelnen Musikers sowie die Homogenität und der Farbenreichtum des Klangs, es ist das präzise Erfassen der musikalisch-geistigen Inhalte und der Atmosphäre der Werke und das daraus vollendete Musizieren. Bei Brahms ist es das Visionär-Geheimnisvolle, das sich den Zuhörern mitteilen soll. Das Rodin-Quartett erreichte auch dieses höchste Ziel der Interpretation.“ - „Es ist eine wunderbare Eigenschaft des Rodin-Quartetts, dass selbst Stücke aus dem Standard-Repertoire nie abgeschliffen und routiniert klingen. Das Spiel des Quartetts ist immer spannungsgeladen und voller temperamentvoller Impulse.“
 

Solche Konzertbesprechungen waren in den letzten Jahren häufig der Presse zu entnehmen. Das Rodin-Quartett zählt unter den jungen Streichquartetten zu den renommiertesten Ensembles. Zahlreiche CD- und Rundfunkaufnahmen, Fernsehproduktionen und vor allem eine rege internationale Konzerttätigkeit spiegeln eindrucksvoll die ganze Bandbreite dieses Ensembles wider. Musikalische Reife, technische Brillanz und Homogenität sowie mitreißende, temperamentvolle und lebendige Interpretationen zeichnen die jungen Künstler aus. Gerade hier lässt sich beim Rodin-Quartett eine Affinität zum Namensgeber, dem französischen Bildhauer Auguste Rodin, herstellen. Im breit gefächerten Repertoire ist die Aufführung zeitgenössischer Musik ebenso selbstverständlich wie die Interpretation unbekannter oder selten gespielter Werke der Quartettliteratur. Die Weltersteinspielung sämtlicher Streichquartette der Gebrüder Lachner auf 8 CDs ist dafür ein herausragendes Beispiel. Das Rodin-Quartett, dessen Mitglieder sich seit ihrer Studienzeit an der Münchner Musikhochschule kennen, spielt seit 1993 in der heutigen Besetzung und knüpft an eine große Streichquartett- Tradition an. Bedeutende Mentoren wie Yehudi Menuhin, Rudolf Koeckert und Franz Beyer zählen zu seinen Förderern. Bei zahlreichen internationalen Wettbewerben u.a. in Prag, Genua, Gorizia, München und Helsinki mit Preisen ausgezeichnet, hat sich das „First Class-Quartett“ bei vielen Konzerten und Festivals im In- und Ausland bereits einen beachtlichen Namen erspielt. Von herausragender Bedeutung der künstlerischen Tätigkeit des Rodin-Quartetts sind die zyklischen Aufführungen der großen Quartett-Meister. Den Anfang bildeten die Konzert-Zyklen mit den gesamten Streichquartetten von Beethoven, Brahms, Mozart, Schumann, Mendelssohn, Schubert und Haydn. Höhepunkte neben den klassischromantischen Quartettwerken sind auch die Erweiterungen des Ensembles zum Quintett oder als „Solisten-Quartett“ mit Orchester. Prominente Solisten wie z.B. Eduard Brunner, Anna Gourari, András Adorján, Hariolf Schlichtig, Siegfried Palm, Radu Lupu, Sharon Kam, Bläsersolisten der Berliner Philharmoniker, Valérie Aimard, Adrian Brendel, Dimitri Maslennikov, Jörg Widmann, Wen- Sinn Yang, Guido Schiefen, J. Krämer, W. Schmitt-Leonardy, Helga und Klaus Storck zählen zu den Kammermusikpartnern, mit denen das Quartett seine Präsenz in der Kammermusik- Szene unterstreicht.

Reto Raphael Rosin | Tenor

Der Tenor Reto Raphael Rosin, geboren in Stuttgart,begann seine musikalische Laufbahn bereits im Alter von sechs Jahren, als er zum ersten Mal Violinunterricht erhielt, zuletzt bei Frau Prof. Marianne Stitz/Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Als seine Stimme entdeckt wurde, folgte bald darauf ein Gesangstudium bei Frau Hildemarie Keim/Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, das mit Auszeichnung und Weiterleitung zum Künstlerischen Aufbaustudium abgeschlossen wurde. Dieses absolvierte er als Meisterschüler von KS Prof. Siegfried Jerusalem /Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg. Seine künstlerische Ausbildung wird durch die Zusammenarbeit mit so bedeutenden Sängern und Gesangspädagogen wie Inge Borkh, Dietrich Fischer-Dieskau, Michael Rhodes und Francisco Araiza abgerundet.

Sein Bühnendebüt hatte Rosin in der Spielzeit 1999/2000 an der Staatsoper Stuttgart, wo er u. a. in der vielbeachteten Hans Neuenfels Produktion “Giuseppe e Sylvia“ zu hören war. Seither verbinden ihn Fest- und Gastengagements mit vielen Opernhäusern und Festspielen im In- und Ausland, wie Südostbayerisches Städtetheater Passau, Theater Regensburg, Theater Hagen, Pfalztheater Kaiserslautern, Staatstheater Saarbrücken, Theater St. Gallen, Internationale Festspiele Baden-Württemberg, Festspiele Bad Urach, Festspiele Schloss Rheinsberg.

Bei den Luzerner Festspielen sang Rosin im Sommer 2010 den Tamino in Mozarts Zauberflöte. Am 16.10.2010 sang er das Requiem von G. Verdi unter der künstlerischen Leitung von Enoch zu Guttenberg bei seiner Heiligkeit, Papst Benedikt XVI. im Vatikan.

Seine künstlerische Tätigkeit führte ihn in Länder wie Südafrika, Argentinien, Brasilien, Italien, Tschechien, Ukraine, Spanien, Schweiz, Österreich und Kanada. Dabei arbeitete er mit namhaften Dirigenten wie James Levine, Zubin Mehta, Georges Prêtre und Lothar Zagrosek zusammen.

Sein Repertoire erstreckt sich von den Passionen Schütz’ bis zu den contemporären geistlichen Werken, von Liedern der Renaissance über die romantischen Zyklen bis in die Gegenwart.

Zu seinem umfangreichen Opern- und Operettenrepertoire zählen u.a. Partien wie Tamino (Zauberflöte), Don Ottavio (Don Giovanni), Conte Almaviva (Barbier von Sevilla), Alfredo (La Traviata), Zarewitsch (Der Zarewitsch), Eisenstein (Die Fledermaus) Narraboth (Salome) und Lenski (Eugen Onegin).

Rosin wirkte bei mehreren CD- und Rundfunkproduktionen, z.B. des SWR und des BR mit. So ist er auch auf der vielbeachteten CD-Dokumentation des Deutschen Musikrats “Musik in Deutschland 1950-2000“ zu hören.

Er war Finalist und Preisträger mehrerer bedeutender Wettbewerbe und Auszeichnungen, wie z.B. Belvedere Oper-/Operettenwettbewerb, BR-Liedwettbewerb und Josef Suder Wettbewerb für Zeitgenössischen Gesang.

Für herausragende gesangliche wie darstellerische Leistungen, wurde Rosin im Jahr 2008 der Kunstförderpreis des Freistaates Bayern in der Sparte Darstellende Kunst verliehen.

Konzerte in Scheyern:
  Petite Messe solennelle - Gioachino Rossini (1792-1868)
| So. 03. Juli 2011 | 17.00 Uhr | Basilika

 

Marie-Sophie Pollak | Sopran

Marie-Sophie Pollak Sopran

Marie-Sophie Pollak (Sopran), geb. 1988, ist deutsch-tschechischer Abstammung und wurde bereits früh musikalisch geprägt. Mit 17 Jahren bekam sie Gesangsunterricht bei Margarethe Klotz an der Stuttgarter Musikschule. Hier bekam sie auch ihre erste Rolle als Julia in Brittens Der kleine Schornsteinfeger. 2006 errang sie einen Bundespreis beim Wettbewerb Jugend Musiziert in der Wertung Duo Kunstlied. Im März dieses Jahres sang sie die Rolle der Despina in Mozarts Cosi fan tutte in der Reaktorhalle München. Im August 2010 erreichte Sie das Finale beim internationalen Barockopernwettbewerb Pietro Antonio Cesti in Innsbruck. Derzeit studiert sie Konzertgesang im 7. Semester bei Prof. Gabriele Fuchs an der „Hochschule für Musik und Theater München“.

Konzerte in Scheyern:
 Adventskonzert 2010
:
Weihnachtsoratorium (BWV 248, Teil 1-3) Johann Sebastian Bach (1685-1750)
 Sa | 27. November 2010| 15 Uhr, So | 28. November 2010| 17 Uhr

Katharina Ruckgaber | Sopran

Katharina Ruckgaber wurde 1989 in München geboren und studiert Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München bei KS Prof. Andreas Schmidt, sowie Liedgestaltung bei Prof. Helmut Deutsch. Meisterkurse besuchte sie bei Edith Mathis. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie mit der Rolle der „Melia“ in Mozarts „Apollo et Hyacinthus“, eine Produktion des Bayerischen Musikrates. 2011 debütierte sie in „Cosi fan tutte“ als Despina bei den Schlossfestspielen Weikersheim unter der Leitung von Bruno Weil. Mit dieser Partie gastierte sie anschließend bei den Festspielen Mecklenburg- Vorpommern. Im Prinzregententheater München folgte im Rahmen der Theaterakademie August Everding die Rolle der Serpetta in Mozarts „La Finta Giardiniera“ mit dem Münchner Kammerorchester. Bei der Biennale Bamberg 2012 war Katharina Ruckgaber zusammen mit den Bamberger Symphonikern in dieser Partie zu erleben. Diesen Sommer verkörperte sie die Anna Reich aus den „Lustigen Weibern von Windsor“ in Bad Orb, sowie die Servilia in „La Clemenza di Tito“ mit der operaincognita im Circus Krone in München. Mit dem Münchner Rundfunkorchester folgte unter der Leitung von Ulf Schirmer die Antoinette in Oscar Strasnoys Oper „Le Bal“ im Prinzregententheater. Als Solistin der Simon-Mayr- Festspiele Ingolstadt sang sie den Pastor in einer Wiederentdeckung des Oratoriums „Jacob a Labano fugiens“ für die CD-Einspielung bei NAXOS. Katharina Ruckgaber ist Stipendiatin von Yehudi Menuhin „Live Music Now“ und der Jütting-Stiftung Stendal. 2012 erhielt sie das Stipendium des Deutschen Bühnenvereins- Landesverband Bayern.

Konzerte in Scheyern:
Adventskonzert 201
2:
 „Die Geburt Christi“ op. 90; Heinrich von Herzogenberg (1843-1900):
Sa | 1. Dezember 2012 | 15.00 Uhr | Basilika
So | 2. Dezember 2012 | 17.00 Uhr | Basilika

 Sophia Steckeler | Harfe

Sophia Steckeler, 1984 in München geboren, erhält seit ihrem 8. Lebensjahr Harfenunterricht. 1999-2001 war sie Jungstudentin bei Prof. Helga Storck an der Musikhochschule München. Nach ihrem Abitur 2003 absolvierte sie ein Auslandsstudium bei Prof. Isabelle Perrin in Paris und erhielt dort das Diplom d`Execution für Harfe solo mit Auszeichnung. 2008 erhält sie ihr künstlerisches Diplom an der Musikhochschule München bei Prof Helga Storck und Prof Cristina Bianchi. Sie perfektionierte ihr Studium in der Meisterklasse bei Fabrice Pierre am Conservatoire superieur de Musique et de Danse in Lyon im Rahmen von Erasmus bzw. bei Cristina Bianchi an der Musikhochschule München und absolvierte ihr Meisterklassendiplom im November 2010. Außerdem studierte sie im Fach Kammermusik mit ihrem Trio "Enéide" Flöte Bratsche Harfe und erhielt dort ebenfalls ihr Diplom im Juni 2011.

Ab September 2012 ist Sophia Steckeler Soloharfenistin der Philharmonie Monte Carlo in Monaco.

Sophia Steckeler ist mehrfache 1. Preisträgerin bei "Jugend musiziert", erhielt 1998 den Nachwuchsförderpreis der Stadt Germering und gewann im Januar 2004 den 1. Preis im Concours Internationale de Mondidier, sowie einen 2. Preis im Londoner Royal Academy Competition of Music im Mai 2004.

Sie konzertierte mit dem Bundesjugendorchester , dem European Union Youth Orchestra, der Staatsoper München, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Philharmonie Luxembourg, der Chambre Philharmonique, dem Mahler Chamber Orchestra ua. unter Mariss Jansons, Lorin Maazel, Esa-Peka Salonen, Ingo Metzmacher, Kent Nagano, Claudio Abbado, Emmanuel Krivine u.a.

Ihre rege Konzerttätigkeit im Duo Flöte Harfe mit ihrer Zwillingsschwester Theresa ("Duo Jumelles") führte sie nach Frankreich, in die Schweiz und in mehrere Städte Deutschlands.

2009 gewannen sie den Publikumspreis der Koblenzer Musiktage.

 Konzerte in Scheyern:
 
„Kleine Nachtmusik im Klosterhof“ | Samstag | 16. Juli 2011 | 20.30 Uhr | Klosterinnenhof

Theresa Steckeler | Flöte

Theresa Steckeler, 1984 mit ihrer Zwillingsschwester in München geboren, wächst in einer Musikerfamilie auf. Bereits mit fünf Jahren erhält sie ihren ersten Violinunterricht und im Alter von 12, begeistert von der Kombination Harfe/Flöte, beginnt sie zusätzlich mit Flötenunterricht bei Wolfgang Haag (Staatsoper München). Bis Ende ihrer Schulzeit spielt sie beide Instrumente parallel.
 Nach dem Abitur 2003 studiert sie Flöte an der Musikhochschule Saarbrücken bei Gaby Pas-van-Riet, wo sie 2009 ihr Diplom mit Auszeichnung besteht. Dann wechselt sie zum Konzertexamen an die Musikhochschule Dresden. In diesem Sommer wird sie nach zwei Jahren Studium bei Stefane Réty ihren Abschluss spielen.
 Preise erhielt sie beim Lionswettbewerb und beim internationalen Oberstdorfer Musikwettbewerb. Außerdem wurde sie 2009 beim internationalen Koblenzer Musikfestival gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester mit einem ersten Preis sowie dem Publikumspreis ausgezeichnet. Noch zu Schulzeiten konzertierte Theresa in zahlreichen Jugendorchestern, wie dem Münchner Jugendorchester, dem Bayerischen Landesjugendorchester und dem Bundesjugendorchester. Während des Studiums spielte sie auch im Mitteleuropäischen Klangforum und war als Praktikantin bei der Niederbayerischen Philharmonie Passau und den Landesbühnen Sachsen.
 Seit August 2010 ist Theresa Steckeler Stellvertretende Soloflötistin im Göttinger Sinfonieorchester.

Konzerte in Scheyern:
 
„Kleine Nachtmusik im Klosterhof“ | Samstag | 16. Juli 2011 | 20.30 Uhr | Klosterinnenhof

Kammermusikkonzert Scheyrer Sommerkonzerte 2013
So
 | 21. Juli 2013       | 20.00 Uhr | Prielhofgewölbe
 

Balázs Szabó | Harmonium

Balázs Szabó, geboren 1985 in Ungarn, studierte ab 2003 an der von Ferenc Liszt gegründeten Musikuniversität in Budapest, anschließend in Würzburg, Trossingen und Rom. Während seiner Studienzeit erhielt er neben zahlreichen Meisterkursen den wichtigsten künstlerischen Impuls von Prof. Christoph Bossert, in dessen Klasse er 2010 das Meisterklassendiplom für Orgel erhielt. Parallel dazu absolvierte er den Intern. Masterstudiengang »Organ Expert«.

Als Orgelsachverständiger ist er europaweit gefragt, wobei sein Schwerpunkt in den Bereichen der Restaurierung und Rekonstruktion von Orgeln des 19. und frühen 20. Jahrhunderts liegt. Durch ein Selbststudium hat er die Restaurierung von Kunstharmonien erlernt; so konzertiert er europaweit als Harmonist auf den von ihm restaurierten Instrumenten aus seiner umfangreichen Instrumentensammlung.

Balázs Szabó gewann mehrere Preise bei großen internationalen Orgelwettbewerben, darunter den Premier Prix in St. Maurice (2007), den Grand Prix und Prix Spécial in Biarritz (2009) und den 1. Preis bei der 60. Internationalen Orgelwoche ION Musica Sacra in Nürnberg (2011).

Konzerte in Scheyern:
  Petite Messe solennelle - Gioachino Rossini (1792-1868)
| So. 03. Juli 2011 | 17.00 Uhr | Basilika

Barbara Vorbeck | Sopran

Barbara Vorbeck wurde in Stuttgart geboren und besuchte das musische Gymnasium Karl-Theodor-von-Dalberg in Aschaffenburg. Nach der Allgemeinen Hochschulreife studierte sie Gesangspädagogik an der Musikhochschule Detmold/ Abteilung Dortmund und Opern- und Konzertgesang an der Universität Magdeburg/ Institut für Musik. Beide Studiengänge schloss Barbara Vorbeck mit dem Diplom ab.

Von 2005 bis 2007 war sie Mitglied des Opernchores der städtischen Bühnen Münster/ Westfalen.

Seit März 2007 arbeitet sie im Chor des Theaters Dortmund, wo sie auch mit solistischen Aufgaben betraut wird. Außerhalb des Opernbereiches betreibt sie vor allem eine kirchenmusikalisch rege Konzerttätigkeit.

 

Konzerte in Scheyern:
Passionskonzert 2012
| Markuspassion | So | 24. Juni 2012 | 17.00 Uhr
Silvesterkonzert 2012
| Mo | 31. Dezember 2012 | 20.30 Uhr

 

 

Christian Vorbeck | Orgel

Christian Vorbeck wurde 1977 in Aschaffenburg am Main geboren und besuchte das musische Gymnasium „Carl-Theodor-von-Dalberg“. Nach dem Studium der Katholischen Kirchenmusik an der Hochschule für Musik Köln wurde ihm 2002 das A-Examen mit Auszeichnung verliehen. Weitere Studien führten ihn nochmals an die Hochschule für Musik Köln zu Prof. Johannes Geffert (Künstlerisches Orgelspiel) und an die Universität der Künste Berlin zu Prof. Wolfgang Seifen (Orgelimprovisation). Im Jahre 2004 erlangte er das Diplom „Künstlerische Reifeprüfung Orgel“ und das Diplom „Orgelimprovisation“.

Im März 2004 wurde Christian Vorbeck zum Kantor an St. Marien zu Witten an der Ruhr berufen und zum Dekanatskirchenmusiker im Erzbistum Paderborn ernannt. Christian Vorbeck betreibt eine rege Konzerttätigkeit als Organist in ganz Deutschland und im europäischen Ausland. Er widmet sich vor allem dem klassischen Repertoire deutscher Orgelkomponisten wie Johann Sebastian Bach und Max Reger und spielt eigene Transkriptionen der Orchesterwerke von Richard Wagner und Anton Bruckner. Im Jahre 2006 führte Christian Vorbeck das gesamte Orgelwerk von Johann Sebastian Bach auf. Entscheidende Anregungen als Improvisator verdankt er neben seinen Lehrern Wolfgang Seifen und Thierry Mechler vor allem Theo Brandmüller.

Christian Vorbeck ist Organisator und künstlerischer Leiter der Konzerte an der Marienorgel zu Witten. Zur Einweihung des neuen Instrumentes konnte eine Beteiligung an der Reihe „Orgellandschaft Ruhr“ im Rahmen des Programms „RUHR.2010 - Kulturhauptstadt Europas“ erreicht werden. Seit dem Wintersemester 2011/2012 ist Christian Vorbeck mit einem Lehrauftrag für Orgel und Orgelimprovisation an der Technischen Universität zu Dortmund betraut worden. Außerdem verfasst er Publikationen im Bereich Orgelmusik, Orgelliteratur und Orgelbau. Einige Kompositionen sind bereits im Verlag Daniel Kunert Dienstleistungen im Druck erschienen. In den Jahren 2011 und 2012 absolvierte Christian Vorbeck die Ausbildung zum Orgelsachverständigen bei der Vereinigung der Orgelsachverständigen Deutschlands (VOD).

Konzerte in Scheyern:
Silvesterkonzert 2012 | Mo | 31. Dezember 2012 | 20.30 Uhr

 

Johannes Weinhuber | Bariton

Johannes Weinhuber - Bariton, 1978 in Deggendorf geboren, besuchte Johannes Weinhuber bis zum Abitur 1998 das Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen, wo er unter der Leitung von DKM Georg Ratzinger und DKM Roland Büchner sang.

1999 begann er sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Prof. Monika Bürgener, welches er 2005  (Opernexamen mit der Rolle des Conte Almaviva in W. A. Mozarts Oper „Le Nozze di Figaro“) abschloss. Während des Studiums war Johannes Weinhuber Stipendiat der Yehudi-Menuhin-Stiftung „LifeMusicNow“. Im Jahr 2002 wurde er erster Preisträger des Armin-Knab-Wettbewerbs für Liedgestaltung und 2004 Preisträger des Joseph-Suder-Wettbewerbs in Nürnberg. Meisterkurse bei Koryphäen wie Ingeborg Hallstein, Cheryl Studer, Helmut Deutsch, Dietrich Fischer-Dieskau und Michael Volle vervollständigten seine Ausbildung. Bereits zu Beginn des Studiums setzte eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland ein. 2003 und 2004 war er bei konzertanten Opern-Aufführungen des Würzburger Mozartfestes engagiert.

Bei den Bad Hersfelder Opernfestspielen 2005 sang er die Rolle des Guglielmo in Mozarts Oper „Cosi fan tutte“ und wurde dafür mit dem Bad Hersfelder Opernpreis ausgezeichnet.
Johannes Weinhuber sang als Gast am Mainfranken-Theater Würzburg, an der Staatsoperette Dresden und am Meininger Theater. Außerdem wirkte er bei der Uraufführung von Eberhardt Klemmsteins Oper „Der 8. Tag“ im Markgrafentheater Erlangen mit.

2005-2008 war er als lyrischer Bariton am Landestheater Eisenach fest engagiert. Sein Repertoire umfasste dort alle Genres von „Schlagerette“ (Petticoat und Minirock), Musical (u.a. Anatevka) über Operette (u. a. Die Fledermaus) bis hin zu Oper (z. B. Valentin in Ch. Gounods „Faust“, Papageno in W.A. Mozarts „Die Zauberflöte“, Dandini in J. Rossinis „La Cenerentola“ etc.). Ein Höhepunkt waren die jährlichen Aufführungen des „Tannhäuser“ von R. Wagner am Originalschauplatz auf der Wartburg als Wolfram von Eschenbach. Hierfür wurde er mit einem Stipendium des Richard Wagner Verbandes ausgezeichnet.

Seit Sommer 2008 ist Johannes Weinhuber als freischaffender Künstler tätig und arbeitet u. a. mit dem Rundfunkchor Leipzig, dem Rundfunkchor Berlin sowie diversen Theatern, Dirigenten und Kantoren in ganz Deutschland zusammen.

Ab dem Wintersemester 2010/11 tritt Johannes Weinhuber einen Lehrauftrag für Gesang an der Hochschule für Musik Würzburg an.

Konzerte in Scheyern:
  Petite Messe solennelle - Gioachino Rossini (1792-1868)
| So. 03. Juli 2011 | 17.00 Uhr | Basilika

 

Anja Zügner

Die Sopranistin Anja Zügner, geboren in München, begann bereits während ihres Examens zur Logopädin in Regensburg mit der Ausbildung der Gesangstimme. Im Jahr 2002 nahm sie schließlich ihr Studium im künstlerischen Fach Gesang bei Prof. Gisela Burkhardt, Mühlbach, ab 2005 bei Prof. Christiane Junghanns an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden auf. Dort besuchte Sie die Lied- und Konzertklasse von Prof. KS Olaf Bar und bei Prof. Christiane Junghanns im Aufbaustudium, welches sie 2010 mit Auszeichnung abschloss.

Anja Zügner arbeitete als Solistin im Konzertfach u. a. mit Ekkehard Klemm (Singakademie Dresden), Hans-Christoph Rademann (Dresdner Kammerchor), Helmut Branny (Dresdner Kapellsolisten), der Staatskapelle Dresden, Michael Willens (Kolner Akademie), Matthias Jung (Sachsisches Vocalensemble), Ludwig Guttler (Virtuosi Saxoniae), Konrad Junghanel (Cantus Colln), Ensemble amarcord, sowie mit Wolfgang Katschner (Lautten Compagney) zusammen. Sie sang u. a. in der Kölner Philharmonie, der Dresdner Philharmonie, der Frauenkirche Dresden und im Berliner Dom. Ihr umfangreiches Oratorien-, Lied- und Konzertrepertoire umfasst Werke von der Renaissance bis zur Gegenwart, die durch bereichernde Erfahrungen im Opernfach ergänzt werden.

2006 trat sie im Kleinen Haus Dresden als Oriana in der Hochschulproduktion Amadigi von Georg Friedrich Händel (Musikalische Leitung: Hans-Christoph Rademann, Regie: Axel Kohler) auf und war dort in der Spielzeit 2009/10 in der Mozart-Oper Die Zauberflöte in der Rolle der Pamina (Musikalische Leitung: Ekkehard Klemm, Regie: Andreas Baumann) zu erleben. Ihrer Neigung für die Gattung Lied kommt sie in der Gestaltung von Liederabenden nach; u. a. bei der Konzertreihe "Das Lied in Dresden", sowie in Kammermusikkonzerten im Trio clarivoce, gemeinsam mit dem Pianisten Michael Schutze und dem Klarinettisten Daniel Rothe. Anja Zügner war Teilnehmerin bei Meisterkursen von KS Peter Schreier, Sibylla Rubens, Christian Elsner, Ruth Ziesak, Gerold Huber und Ulrike Sonntag. Im Bereich Alte Musik erhielt sie wichtige Impulse durch Ludger Remy, Jill Feldman und Barbara Schlick.

 

Solistisch wirkte sie mit bei Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen (MDR, RBB, CPO und Carus-Verlag). 2011 erhielt sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg. Anja Zügner ist Stipendiatin des DAAD, des Forum Tiberius und des Carl-Maria-von-Weber-Stipendiums.

„Anja Zügner führte mit ihrem sehr schönen, sanften, aber auch tragfähigen, fast schwebenden Sopran viele Passagen zu faszinierenden Höhepunkten..“ Der Neue Merker, Oktober 2011 „er Sopran-Part Zügners, mit innerer Ruhe in warmen Farben moduliert, wärmte das Herz sehr. Ihre Arie „Welt und Himmel“ und der finale Chorus fuhren unter die Haut...“

 

Konzerte in Scheyern:
 

 Eröffnungskonzert der Scheyrer Sommerkonzerte 2012 | So | 24. Juni 2012 | 17.00 Uhr