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Taufe außerhalb der eigenen Pfarrei

Wenn die Eltern außerhalb ihrer eigenen Pfarrei taufen lassen wollen

Hinweise zur Spendung der Taufe in Scheyern:

Der richtige Ort der Taufe

Die Taufe bedeutet u. a., dass der Täufling in die Gemeinschaft der Gläubigen, der Kirche, aufgenommen wird. Es liegt nahe, dass dies am ehesten dort geschehen soll, wo der Täufling und seine Eltern zu Hause sind, also in der eigenen Pfarrgemeinde. Ausnahmen sind dann gegeben, wenn ein besonderer Bezug nach Scheyern besteht, z. B. bei Menschen, die hier einmal gelebt oder einen sonstigen besonderen Bezug zum Kloster Scheyern haben. Anders als bei einer Hochzeit kann die Schönheit der Taufkirche alleine kein Kriterium sein.

Für die Taufe ist nun folgendes Procedere sinnvoll:
Termin

Sie überlegen sich einen oder mehrere mögliche Termine. Grundsätzlich sind Taufen sonntags um 11.00 Uhr oder um 13.30 Uhr möglich. Gegebenfalls auch samstags zu den gleichen Zeiten.

Schicken Sie einfach eine E-Mail an das Pfarramt. Das Pfarrbüro ist am Montag, Mittwoch und Freitag von 8 bis 12 Uhr und am Donnerstagnachmittag von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Sie können gerne persönlich vorbeikommen (Schyrenplatz 1, im Torbogen links) oder in diesen Zeiten anrufen (Tel. 08441/ 879530).

Eltern

Es reicht aus, wenn ein Elternteil katholisch getauft und in der Gemeinschaft der Kirche ist (also nicht ausgetreten). Für die Taufe brauchen Sie folgende Formulare:

  • Ihr Stammbuch (wegen der Abstammungsurkunde) oder die Geburtsurkunde vom Standesamt, von der wir eine Kopie behalten.
  • Das Formular "Taufanmeldung": Es wird vom Pfarramt Ihres Wohnortes ausgedruckt oder digital an das Pfarramt Scheyern gesendet. Das Pfarramt Scheyern gibt es dem Taufspender für das Taufgespräch. Dieses Formular unterschreibt ein Elternteil. Damit melden Sie Ihr Kind offiziell zur Taufe an.

Dann wird ein Taufgespräch mit dem Priester bzw. Diakon vereinbart. Bei dem Taufgespräch sollten Vater und Mutter anwesend sein. Es ist sinnvoll, dass auch der Taufpate bzw. die Taufpatin dabei ist, damit er/sie gleich den Ablauf erfährt und sich somit auskennt. Das ist aber keineswegs notwendig. Sie können den/dem Paten auch erklären, was er/sie in der Liturgie zu tun hat.

Stichwort Pate

Taufpaten müssen

  • a) katholisch getauft sein (wer aus der Kirche ausgetreten ist, kann in diesem Stand keinen Dienst in der Kirche ausüben, auch nicht den des Taufpaten),
  • b) in der Regel 16 Jahre alt sein.

Wenn jemand diese beiden Bedingungen nicht erfüllt, kann er/sie nur Taufzeuge werden, also bei der Taufe neben dem Taufpaten dabei sein und bei der Begleitung des Täuflings unterstützend wirken.

Bei der Taufe

Für die Taufe selbst benötigen Sie:

  • etwas Weißes zum Anziehen für das Taufkind: ein Taufkleid, ein Taufkissen oder einen weißen Strampelanzug;
    eine Taufkerze, welche Sie selbst gestalten oder z. B. im Klosterladen bestellen können.

Bereits getaufte Kinder sind eingeladen, ihre Taufkerze mitzubringen. Diese werden dann ebenso entzündet wie die Taufkerze des Täuflings.

Musikalische Gestaltung

Wir singen a capella ein einfaches Lied, z. B. „Lobe den Herren“. Wenn Sie aber in Ihrer Verwandtschaft oder Ihrem Freundeskreis Musiker haben, dann dürfen diese gerne den Taufgottesdienst bereichern.