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Forschungsprojekt bis Oktober 2015

Während der Klosterforst und teilweise auch die Fischteiche vom Kloster noch selbst bewirtschaftet werden, beherbergte der stattliche Pielhof  mit den umliegenden Feldern bis Oktober 2015 ein Forschungsprojekt des Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, GmbH (früher: GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit).

Auf dem Versuchsgut, das zu den bestcharakterisierten agrarischen Standorten weltweit zählt, sollen Strategien für eine nachhaltige Nahrungsproduktion erarbeitet werden. Im Fokus steht die Erzeugung gesunder Pflanzen in einer gesunden Umwelt vor dem Hintergrund des Klimawandels und seiner Folgen.

Forschungsplattform Scheyern

Von Oktober 2005 bis Oktober 2015 war der Prielhof in Scheyern in der Pacht des heutigen Helmholtz Zentrums München. Damit wurde die seit 15 Jahren bestehende erfolgreiche wissenschaftliche Nutzung des Klostergutes weitergeführt.

Seit 1990 hatte die Technische Universität München das Gut gepachtet, um gemeinsam mit dem heutigen Helmholtz Zentrum München die Ursachen der Umweltbelastungen in der Agrarlandschaft zu erforschen und sie durch neue Erkenntnisse und den Einsatz neuer Technologien zu verringern. Darüber hinaus galt es, die Vor- und Nachteile von Bewirtschaftungssystemen zu erforschen. Der Ansatz ist weltweit einmalig und gilt als eines der erfolgreichsten Ökosystemforschungsprojekte Deutschlands.

Mit der Forschungsstation Scheyern verfügt das Hemholtz Zentrum München über eine Plattform, die es ermöglicht, Folgen des Klimawandels auf einer relevanten Skalenebene zu untersuchen und so Hypothesen, die aus Versuchen unter kontrollierten Bedingungen entwickelt wurden, unter Freilandbedingungen zu testen. Dies geschieht in Scheyern sowohl in Hinblick auf Effekte des Klimawandels auf Ökosystemfunktionen als auch in Bezug zu Themen, die die menschliche Gesundheit betreffen.