English | Italiano | Kontakt | Impressum | Anfahrt
1119Die Grafen von Scheyern übertragen der kleinen Ordensgemeinschaft der Benediktiner die Burg von Scheyern als Klostersitz.
1186-1195Erste Erwähnung des Gutes, das sich schon unter der Verwaltung des Klosters befand.
1339Erwähnung in den Salbüchern des Klosters mit Abgaben, die einem kleinen Hof entsprechen (Bewirtschaftung durch einen  Grundholden).
1440Erwähnung (Salbuch) von Übereinkünften mit den Dienern (9 Angestellte) auf dem "Prülhoff".
1487Erwähnung im Salbuch (15. August), dass die Anbaufläche des "Prülhoffs" durch Rodung erweitert wurde.
1493Abt Paulus Preu verfasst eine "Ordnung für Dienstleute des Klosters". Darin werden Pflichten, Verköstigung und Entlohnung der Diener und Angestellten auf dem Prielhof und im Klosterbereich festgeschrieben.
1510Bau des alten Prielhofes in der Nähe des Inselweihers.
1574Der Prielhof wird wieder durch einen Grundholden bewirtschaftet, der Abgaben in Höhe des 3-4fachen eines mittleren Hofes entrichtet.
27.11.1611Abt Stephan Reitberger gibt eine ausführliche "Ausweisung für die Bewirtschaftung des Prielhofes für Hans Pfab und seine Ehefrau".
26.03.1619Der Prielhof geht wieder in klösterliche Eigenbewirtschaftung über.
1758Abt Joachim Herpfer ließ den Prielhof für 25000 Gulden an seiner jetzigen Stelle erbauen.
1793Auf dem Prielhof werden 10 Pferde, 6 Zugochsen, 36 Milchkühe, 16 Rinder, 6 Kälber, 20 Schweine und 300 Schafe gehalten.
1803Auflösung des Klosters durch Säkularisation und Verlust des Prielhofes.
1803-1838Der Prielhof wechselt nach der Säkularisation häufig der Besitzer und wird zuletzt als Schafweide genutzt.
1838Wiedereinrichtung des Benediktinerklosters durch König Ludwig I, aufgrund der Leistungen der Benediktiner in der Wissenschaft, Kunst und Kultur. Der Prielhof geht wieder in Klosterbesitz über.
um 1840-1880Anbau in Dreifelderwirtschaft (Winterung, Sommerung, Brache) Winterweizen, Roggen, Sommerweizen, Hafer, Sommergerste, Dinkel, Wicken, Erbsen, Linsen, Kraut, Kartoffel, Futterrüben, Futterraps, Klee, Hanf, Flachs, Leinsamen, Wiesen (2-schürig) und Weiden.
bis 1803Weinbau, dann Hopfenbau (Getreideerträge ca. 10-15 dt/ha).
1905Umbau des äußeren Kuhstalles.
1910Abt Ruppert Metzenleitner lässt den großen Kornstadel nach den Maßen der Arche Noah erbauen.
1912-14Der Nord- und Südflügel des Prielhofes wird erhöht.
1939Viehbestand: 18 Pferde, 117 Stück Rindvieh (davon 67 Milchkühe), 171 Schweine, 678 Hühner, 69 Gänse und Enten (Getreideerträge 20 - 30 dt/ha).
1968/69Viehbestand: 152 Stück Rindvieh (davon 50 Milchkühe), 470 Schweine, 1173 Hühner.
1970Aufgabe der Milchviehwirtschaft.
1971-1990Weidebetrieb mit Pensionsvieh.
1972Ausweitung des Ackerbaues (Grünlandumbruch), Intensivierung der Teichwirtschaft.
1976Weitere Intensivierung der Teichwirtschaft (Weihersanierung).
1977Aufgabe der Zuchtsauenhaltung (75 Sauenplätze).
1978Aufgabe der Hühnerhaltung.
1989Aufgabe der Schweinehaltung (500 Mastplätze), Einstellung des Hopfenanbaues.
1990Aufgabe der Landwirtschaft mit der Pensionierung des Verwalters und Verpachtung an den FAM.
01.10.2005Verpachtung des Prilehofs an Helmholtz Zentrum München.