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Altar der Königskapelle
König Stephan I. und Kaiser Heinrich II.

Ort einer denkwürdigen Verlobung

Die Königskapelle wird so genannt, weil hier der Überlieferung nach 996 die denkwürdige Verlobung von König Stephan von Ungarn mit der bayerischen Prinzessin Gisela, der Schwester Kaiser Heinrichs II., stattgefunden haben soll. Als Sakristei erhielt der quadratische gotische Raum 1440 das heutige Gepräge.

An der Ostwand befindet sich die alte gotische Mensa, die einen 1984/85 von Wilfried Senoner, Grödnertal, geschnitzten Flügelaltar trägt. An den Wänden befinden sich zwei Statuen: König Stephan I. (1770) und Kaiser Heinrich II. (um 1600). Daneben ein monumentales Ölbild der Himmelfahrt Mariä, das 1642 der Dachauer Maler Thomas Holzmair für den damaligen Hochaltar der Klosterkirche anfertigte.

An der Nordostecke der Kapelle ist ein volkstümlicher frühgotischer Christus auf dem Palmesel (Spanien, Anfang 14. Jh., später überarbeitet) aufgestellt. Außerdem befindet sich in diesem Raum ein Bildwerk des gegeißelten Heilandes aus dem 17. Jahrhundert.




Relief: König Stephan und Prinzessin Gisela