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Herzstück des Klosters: Der Kreuzgang

Heute befindet sich im Kreuzgang auch die immer wieder gerne besuchte Jahreskrippe.

Der Kreuzgang als Kernstück der alten Hirsauer Klosteranlage ist noch in seiner ursprünglichen rechteckigen Gestalt erhalten. Über den Kreuzgang sind die einzelnen Teile des Klosters miteinander verbunden. Da er zunächst offen war, hat man parallel dazu einen schmäleren Wintergang eingezogen.

Später wurde er mit Fenstern versehen und im 15. und 16. Jh. Spätgotisch eingewölbt und mit Wandfresken geschmückt, von denen nur mehr kleine Reste vorhanden sind. Im 17. und 18. Jh. wurde er teilweise stuckiert und zuletzt 2000 erneuert. Er trägt trotz der Rokokofenster im ganzen noch ein gotisches Gepräge. Seit dem 16. Jh. bis 1937 diente er als Begräbnisstätte des Klosters.

Epitaph von Fr. Johannes Huber

Viele der Grabmäler haben ihre eigene Geschichte zu erzählen (hier finden Sie weitere Grabinschriften). Eine dieser Geschichten ist die des Laienbruders Fr. Johannes Huber, der zur Zeit des dreißigjährigen Krieges als einziger zurückblieb, um das Kloster vor Plünderung zu schützen. Auf seinem Grabmal steht auf lateinisch geschrieben:

Es starb
Fr. Johannes Huber
Laienbruder,
vom schwedischen Militär hat er schwere und viele
Verletzungen erlitten
15. Nov. 1633
Ruhe in Frieden