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Wallfahrtskirche bis 1806

Der Ortsteil Niederscheyern, eine bis zur Gemeindegebietsreform in Bayern im Jahr 1978 selbständige Landgemeinde, gehört politisch zur Stadt Pfaffenhofen an der Ilm und kirchlich zum Erzbistum München-Freising - anders wie das übrige Stadtgebiet, das größtenteils im Gebiet der Diözese Augsburg und zum kleinen Teil auch im Bistum Regensburg liegt.

Niederscheyern ist mit 1850 Einwohnern der größte Ortsteil der Stadt und schon seit Jahren mit Pfaffenhofen räumlich zusammmengewachsen. Aus ihrem Geschichtsbewusstsein heraus fühlen sich immer noch viele Einwohner zunächst als Niederscheyerer und dann erst als Pfaffenhofener Bürger.

Die Kirche Maria Verkündigung - seit 1752 in der jetzigen Bauform unverändert - war etwa bis zum Jahr 1806 Wallfahrtskirche für die Katholiken dieser Gegend. Die Figur der Mutter Gottes mit Jesuskind im Zentrum des Hauptaltars wurde um das Jahr 1500 geschaffen. Viele Gebetserhörungen sind in zehn sogenannten Mirakelbüchern aus der Zeit von 1635 bis 1804 schriftlich festgehalten. Diese alten Bücher werden heute in der Klosterbibliothek des Benediktinerklosters Scheyern aufbewahrt.

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