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Das historische Rathaus der Stadt Pfaffenhofen.
Weithin sichtbares Wahrzeichen: der Turm der Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptist.

Die "Lebenswerteste Kleinstadt der Welt"

Die Kreisstadt Pfaffenhofen, nur wenige Kilometer und Autominuten von Scheyern entfernt, wurde 2011 weltbekannt: Sie erhielt den Livcom-Award der Vereinten Nationen und darf sich seither mit dem Titel "Lebenswerteste Kleinstadt der Welt" schmücken. Für auswärtige Besucher hat die Landkreismetropole mit ihren knapp 25.000 Einwohnern zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten. Im reizvollen Stadtzentrum sind das vor allem das historische Rathaus am unteren Hauptplatz und zwei unmittelbar benachbarte Kirchen am oberen Hauptplatz.

78 Meter hoher Kirchturm als Wahrzeichen

Die St. Johannes Baptist geweihte, dreischiffige Stadtpfarrkirche wurde nach dem großen Stadtbrand von 1388 im Stil der Spätgotik wieder aufgebaut und 1409 fertiggestellt. Um 1670 wurde das Kircheninnere barock umgestaltet und 1672 ein neuer Hochaltar aufgestellt. Namhafte Augsburger und Münchner Goldschmiede fertigten Im Laufe des 18. Jahrhunderts Geräte und Schmuck der Inneneinrichtung.

Das weithin sichtbare Wahrzeichen ist der 78 Meter hohe Kirchturm von St. Johannes Baptist, an dessen Fuße 1888 eine Mariengrotte nach dem Vorbild der berühmten Grotte von Lourdes errichtet wurde. 1976 bekam die Stadtpfarrkirche eine neue, aus Eichenholz gefertigte Orgel, die aus der Orgelbau-Werkstatt Sandtner in Dillingen stammt. Sie verfügt über drei Manuale, ein Pedal und 2.785 Zinn- und Holzpfeifen.


Blick in das Wachszieherei-Museum der Familie Hipp.

Kerzen, Wachsstöckerl und Votivgaben ...

Bereits seit über 400 Jahren wird in einem der schönsten Gebäude am Pfaffenhofener Hauptplatz ein alte Handwerkstradition aufrecht erhalten: die Wachszieherei und Lebzelterei im Café Hipp. Von Generation zu Generation wurde die Handwerkskunst in der Familie Hipp weitergegeben.

Noch heute fertigt Hans Hipp Kerzen, Wachsstöckerl und Votivgaben, die aus den jahrhundertealten Modeln gegossen werden. Er übt die Wachszieherei aber nicht nur weiter aus, sondern macht die fast vergessene Handwerkstradition auch der Öffentlichkeit zugänglich. Im ersten Stock hat er ein Museum eingerichtet und bietet Führungen an. Die Besucher erhalten dabei einen Einblick in die Herstellung der gezogenen Kerzen, in das religiöse und profane Brauchtum des Wachsstocks und über die medizinhistorische und religiöse Bedeutung der Votivgaben.